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NWZonline.de Sport

Deutsches Team gegen Lettland unter Druck

12.05.2018

Herning (dpa) - Wieder gegen Lettland. Bei der Eishockey-WM in Dänemark spielt die neuformierte Nationalmannschaft von Bundestrainer Marco Sturm wieder einmal gegen die Letten eine sehr wichtige Partie.

Am heutigen Samstag (12.15 Uhr) geht es für den neuformierten Olympia-Silbergewinner um die wohl letzte Chance auf den Einzug ins Viertelfinale.

DAS PERSONAL: Bundestrainer Sturm hat seinen Kader mit Mathias Niederberger als drittem Torhüter aufgefüllt. Der 25-Jährige von der Düsseldorfer EG wurde beim Weltverband jetzt offiziell gemeldet, wie der Deutsche Eishockey-Bund mitteilte. Damit sind mit drei Torhütern und 22 Feldspielern alle Plätze im deutschen Kader vergeben.

DER GEGNER: Die Letten haben bislang gegen Norwegen und gegen Südkorea gewonnen. Gegen Finnland mussten sie ein 1:8 hinnehmen, gegen die USA verpassten sie beim 2:3 nach Verlängerung nur knapp eine Überraschung. Er habe kaum einen Unterschied zwischen den Letten und den US-Amerikanern ausmachen können, sagte Sturm: "Sie sind immer unangenehm, weil sie immer kämpfen bis zum Schluss."

DIE AUSGANGSLAGE: Nach dem verpatzten Turnier-Auftakt muss das deutsche Team, das nur mit zehn Silbergewinnern antritt, gewinnen, um sich noch ernsthaft geringe Chancen auf den Viertelfinal-Einzug ausrechnen zu können. Auch mit einem Erfolg gegen Lettland ist aber noch ein Sieg gegen eine der Top-Nationen Finnland oder Kanada notwendig.

DIE ERINNERUNG: Zweimal hat das deutsche Eishockey-Nationalteam in jüngster Vergangenheit unter Sturm wichtige Duelle mit Lettland für sich entschieden. Vor zwölf Monaten gewann der Gastgeber bei der Heim-WM in Köln das Alles-oder-Nichts-Spiel um den Einzug ins Viertelfinale im Penaltyschießen. In Riga machte die DEB-Auswahl zudem gegen Gastgeber Lettland im September 2016 das Olympia-Comeback perfekt. "Natürlich hilft es ein bisschen", sagte Sturm. Seine Mannschaft hat sich im Vergleich aber deutlich verändert.

DAS SAGT NHL-STAR LEON DRAISAITL: "Wir müssen bestehen. Wir wissen alle, in welcher Position wir sind", meinte der Stürmer der Edmonton Oilers.

DIE PERSPEKTIVE: Noch zwei Vorrundenpartien folgen, die deutschen Eishockey-Nationalspieler sind beide Male klarer Außenseiter. Am Sonntag (20.15 Uhr) steht die Begegnung mit dem zweimaligen Weltmeister Finnland an. Die Gruppenphase endet dann für die Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm am Dienstag gegen Top-Favorit Kanada.

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