Elisabethfehn/Kamperfehn - Der Elisabethfehnkanal scheint ja in seiner Existenz erst einmal gesichert. Die Schleuse Osterhausen, die momentane Achillesferse des Kanals, wird saniert und die Besitzverhältnisse des letzten schiffbaren Fehnkanals in Deutschland scheinen geklärt. Das ist nicht zuletzt der Bürgerinitiative (BI) „Rettet den Elisabethfehnkanal“ zu verdanken, deren Mitglieder sich intensiv für den Erhalt des Gewässers einsetzen.
„Der Elisabethfehnkanal ist eine wichtige Lebensader für die Region, die auch für die nächsten Generationen erhalten bleiben muss“, sagte BI-Mitglied Hans Bunger am Dienstagmittag in Kamperfehn.
Er und weitere rund 25 Mitstreiter radelten mit dem Fahrrad zur dortigen Klappbrücke, um an dieser Stelle Gäste aus ganz Niedersachsen zu begrüßen. Denn Skipper des Landesverbandes Motorbootsport Niedersachsen befinden sich derzeit auf einer Sternfahrt mit dem Ziel Leer. 15 Boote bilden einen Konvoi, der sich den Elisabethfehnkanal als Anreiseroute gewählt hat. „Sie wollen damit Flagge zeigen für den langfristigen Erhalt des Kanals“, sagte Bunger.
Von Kamperfehn aus begleitete die Radgruppe die Skipper bis nach Elisabethfehn. In Dreibrücken hatten die hiesigen Bootclubs einen gemütlichen Abend für die Gäste vorbereitet. An diesem Mittwoch setzt sich der Konvoi dann zur Schlussetappe nach Leer in Bewegung.
