Elisabethfehn - Es war bestes Wetter und es wehte eine leichte Brise, als am Wochenende zahlreiche Gäste über den rund 200 Meter langen Bootssteg der Sagter Ems bei Osterhausen des Wassersportvereins (WSV) Elisabethfehn schlenderten und einen Blick in die vor Anker liegenden Boote der Freizeitkapitäne warfen.
„Die Besucher sollen einfach einmal etwas bei unseren ,Open Ship’ über den Wassersport erfahren“, sagte Andreas Prahm. Und tatsächlich fragten interessierte Besucher nach. Sei es, um etwas über den Verein oder über die Boote zu erfahren. Aber es wurde auch nachgefragt, wie man mit dem Boot in die Nordsee gelangen kann. „Es waren auch Gäste darunter, die sich eventuell ein Boot zulegen wollten“, so der Vorsitzende der Fehntjer Wassersportfreunde.
Eine ganze Armada von Booten war vor Anker gegangen. „Wir sind mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden. Es haben erstaunlich viele Menschen bei uns reingeschaut“, freute sich Prahm. „Es ist hier alles wunderschön geworden. Wir haben hier ein eigenes Domizil mit Vereinsheim und wunderbarer Steganlage an der Sagter Ems“, so Gründungsmitglied Prahm.
Doch dahinter verberge sich eine Menge Arbeit, die damals und auch heute in vielen Stunden ehrenamtlich von den Vereinsmitgliedern erbracht wurden und werden. So muss der Steg immer wieder erneuert werden. Im Winter kommen nicht nur die Boote ins Winterquartier, sondern auch die Stege.
Nachdem sich die Besucher umgeschaut hatten, gab es einen gemütlichen Klönschnack mit den Skippern. Der Verein hatte natürlich auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Für die Kinder gab es kleine Überraschungen. „Nach dem Erfolg ist eine Wiederholung des Hafentages ,Open Ship’ durchaus denkbar“, so Vorsitzender Prahm.
