ELISABETHFEHN - Für die kommende Saison lautet das Ziel von Aufsteiger und Fußball-Kreisligist Viktoria Elisabethfehn: Ein einstelliger Tabellenplatz und der damit verbundene Liga-Erhalt müssen her. „Mit Platz neun würden wir uns zufrieden geben. Hauptsache wir liegen im ruhigen Fahrwasser“, meint Viktorias Trainer Egon August.

Aber Vorsicht ist geboten. In der neuen Liga geht es stürmischer zu als in der I. Kreisklasse. Das weiß niemand besser als der Elisabethfehner Trainer. Vor zwei Jahren stieg er mit dem BV Neuscharrel in die Kreisliga auf. Nach vier Spielen, null Punkten und 2:22 Toren wurde er durch Georg Haskamp ersetzt. „Das Niveau ist natürlich viel höher geworden. Außerdem hat die Liga durch den Wegfall der Bezirksklasse deutlich an Stärke hin zugewonnen. Für uns bedeutet das, dass wir nicht zu blauäugig an die Sache herangehen. Denn dann gerätst du schnell ins Hintertreffen“, sagt August.

Mit Elisabethfehn peilt er langfristige Ziele an. Die Zeiten, in denen das Team als Hinterbänkler daherkam, sollen für immer der Vergangenheit angehören. „Mit dem Aufstieg ist uns schon ein großer Erfolg geglückt. Nun wollen wir versuchen, uns in der Kreisliga zu etablieren. Das muss einfach unser Ziel sein.“

Allerdings werden die Elisabethfehner nicht mit stürmischem Hurra-Fußball ihre Spiele angehen. „Wir müssen taktisch cleverer und disziplinierter spielen. Ansonsten werden wir es schwer haben“, sagt August. Außerdem setzt er auf die Außenseiterrolle. „Wir sind nicht mehr der Favorit wie in der vergangenen Saison. Der Druck liegt nicht mehr bei uns. Ein Faktor, auf den wir setzen können.“ Eine tragende Rolle kommt auch auf Mittelfeldspieler Christoph Janßen zu.

Der Ex-Barßeler ist aus dem 3-5-2 System nicht mehr wegzudenken. „Er ist mein verlängerter Arm auf dem Spielfeld. Ich bin sehr froh, so einen Spieler zu haben. Durch seine höherklassige Erfahrung ist Christoph zudem für die jungen Spieler sehr wichtig.“