Elsfleth - Der Trainer gibt den Ton an. „Wir haben einiges gutzumachen“, sagt Sascha Klostermann. Er nimmt die Handballerinnen des Elsflether TB vor dem Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) gegen die HSG Delmenhorst in die Pflicht. Nicht nur er war nach der Partie sauer. Die schwache Leistung bei der klaren Niederlage gegen Arsten hat allen gestunken.
Deshalb habe sich das Team zusammengesetzt und ausgesprochen, sagt Klostermann. Dabei kam heraus: „Die Spielerinnen wollen arbeiten und an einem Strang ziehen. Sie werden am Sonntag bis zum Umfallen kämpfen“, sagt Klostermann.
Für beide Mannschaften ist die Partie wichtig: Die HSG ist Dritter und will oben dranbleiben, der ETB ist Neunter und will sich von der Abstiegszone absetzen.
An das Hinspiel denkt Klostermann mit gemischten Gefühlen. „Wir haben sehr gut gespielt, haben aber knapp verloren. Es hätte allerdings auch andersherum ausgehen können. Da war viel Pech dabei“, sagt er.
Die Delmenhorsterinnen, seien eine eingespielte Mannschaft, die mit viel Tempo spiele und auch zupacken könne. „Das wird nicht einfach. Delmenhorst bewegt sich handballerisch auf einem guten Niveau. Die HSG ist im Vorjahr nicht ohne Grund Zweiter geworden und schwimmt den eigenen Erwartungen ein wenig hinterher.“
Sollten seine Spielerinnen es schaffen, ihr Potenzial abzurufen, werde die Partie sehr eng werden, meint Klostermann. „Wir müssen aber das Delmenhorster Tempospiel unterbinden“, sagt er. „Außerdem müssen wir versuchen, so wenige Fehler wie möglich zu machen.“
Die Personalsituation ist zwar nicht perfekt, aber in Ordnung. Nur Wiebke Richter fällt aus.
