Elsfleth - Voller Zuversicht gehen die Landesliga-Handballerinnen des Elsflether TB am Sonntag in ihr nächstes Auswärtsspiel. Um 17 Uhr gastieren sie beim SV Holdorf, der mit 3:7 Punkten derzeit auf dem drittletzten Platz rangiert.
Der ETB hat bislang zwar auch erst einen Zähler mehr gesammelt, zuletzt aber einen guten Eindruck hinterlassen. Gegen den Zweiten TV Cloppenburg verlor er denkbar knapp mit 20:21. „Da haben wir gezeigt, dass wir mittlerweile wieder in der Lage sind, mit jedem Gegner mitzuhalten“, sagt Elsfleths Trainer Sascha Klostermann. Ohnehin sei die Liga sehr ausgeglichen, in der jeder gegen jeden gewinnen könne.
Klostermann hat Holdorf bereits einige Male beobachtet und wertvolle Erkenntnisse gewonnen. „Sie spielen eine sehr defensive 6:0-Deckung, und wenn sie den Ball erobern, laufen sie schnell die erste oder zweite Welle“, sagt der Coach. Umgekehrt sei das Engagement beim SVH allerdings nicht sehr ausgeprägt. „Ihr Rückzugsverhalten ist nicht so gut. Das könnte für uns der Schlüssel zum Erfolg werden“, meint Klostermann.
Der Trainer misst der Partie richtungsweisenden Charakter zu. „Wir wollen unbedingt gewinnen, um gar nicht erst unten rein zu rutschen“, sagt er. Am liebsten wäre ihm eine Saison ohne jegliche Abstiegssorgen. „Allerdings wird das Spiel in Holdorf kein Selbstläufer. Wir müssen schon ordentlich was dafür tun, um dort zu gewinnen“, sagt Klostermann.
Verzichten muss er auf Marieke Schouten, die sich beim Uni-Sport verletzt hatte. Wiebke Richter hat zwar nach ihrem Muskelfaserriss das Training wieder aufgenommen, wird aber nur im Notfall eingesetzt.
