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Handball Elsfletherinnen wollen Angst vor eigenen Fehlern ablegen

Elsfleth - Es wird mal wieder Zeit für einen Sieg: Die beiden ersten Spiele im Jahr 2019 haben die Landesliga-Handballerinnen des Elsflether TB verloren und sind nun bedrohlich nah an den Abstiegsrelegationsplatz gerückt. Der Vorsprung beträgt nur noch einen Zähler. Was hilft am Besten? Ein Auswärtssieg am Samstag bei der HSG Barnstorf/Diepholz (Anpfiff, 17 Uhr).

Die Gastgeberinnen belegen derzeit den dritten Tabellenplatz und scheinen daher eine Hausnummer zu hoch für den ETB zu sein. Mitnichten, denn das Hinspiel gewannen die Elsfletherinnen trotz eines Vier-Tore-Rückstands zur Pause mit 26:24.

6:0-Deckung

„Wir haben damals in der zweiten Halbzeit eine sehr gute 6:0-Deckung gestellt“, sagt ETB-Trainer Sascha Klostermann. Die relativ klein gewachsenen Barnstorferinnen hätten sich nicht mehr durchwühlen können. Viele Gegenstoßtore leiteten dann die erfolgreiche Aufholjagd ein.

Allerdings wirkte im Hinspiel Barnstorfs Top-Torjägerin Karla Witte nicht mit. Die Rückraumspielerin belegt derzeit mit 105 Treffern den dritten Platz in der Torschützenliste – übrigens knapp hinter Elsfleths Laura Lissewski, die bislang 109 Mal traf. Erfolgreicher ist momentan nur Jessica Holtvlüwer (118, SG Neuenhaus/Uelsen).

Klostermann weiß seine Mannschaft derzeit nicht recht einzuordnen. „Wir sind so etwas wie eine Wundertüte“, sagt er.

An Stärken glauben

Alles stehe und falle mit dem Selbstvertrauen. „Wir haben das Potenzial, in Diepholz zu gewinnen. Aber manchmal haben wir zu oft Angst vor Fehlern. Wir müssen an unsere Stärken glauben. Dann sind zwei Punkte möglich“, meint der Coach.

Unabhängig vom kommenden Gegner hofft Klostermann auf erfolgreiche Spiele in den nächsten Wochen. „Wir müssen sauber spielen und Punkte holen, damit wir uns von unten absetzen können“, sagt der Elsflether Trainer.

Auf die Unterstützung von Rieke Wiese, Wiebke Richter (beide Arbeit) sowie Franziska Sommer (verletzt) muss er allerdings zumindest an diesem Samstag verzichten.

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