ELSFLETH - Obwohl die Handballer des Elsflether TB ihren zweiten Tabellenplatz in der Landesklasse nicht mehr verlieren können und bei der HSG Varel III mit einer Rumpfmannschaft antraten, gaben sie eine deutliche Demonstration ihrer Spielstärke ab. Mit 40:27 (20:13) wurden die Friesländer eindrucksvoll in die Schranken gewiesen.

„Wir haben das Spiel jederzeit kontrolliert und bei der 11:3-Führung nach zwölf Minuten war die Partie eigentlich schon entschieden“, berichtete Frank Lohmann, der den bei der Frauenmannschaft verweilenden Ulrich Adami auf der Trainerbank vertrat. Seine Schützlinge machten es ihm aber auch leicht, die Verantwortung zu übernehmen. Sehr schnell kristallisierte sich die Elsflether Überlegenheit heraus, woran vor allem Chris Santen, Florian Doormann und Torhüter Sascha Klostermann entscheidenden Anteil hatten. Erst als Lohmann kurz vor der Halbzeit etwas durchwechselte, kam Varel über Kreisläuferanspiele vermehrt zu Torerfolgen, was aber keine entscheidende Wende einleitete.

Eher das Gegenteil war der Fall. Obwohl die Elsflether aufgrund von anstehenden Abiturklausuren stark ersatzgeschwächt in Varel antraten, schienen sie nun in ihrer Ehre gepackt. Zwar glänzten sie nicht gerade mit Kabinettstückchen, bauten aber ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

„Wir haben mit angezogener Handbremse sicher gewonnen“, wertete Betreuer Armin Hinz den klaren Auswärtserfolg. Ohnehin war das Ergebnis eher zweitrangig. Wie Ulrich Adami schon im Vorfeld verlauten ließ, ging es bei der Partie in Varel hauptsächlich darum, im Spielrhythmus zu bleiben. Wirklich ernst wird es dann am 22. Mai.

Dann findet das Hinspiel zur Landesliga-Qualifikation statt, für das sich der ETB aufgrund seines zweiten Tabellenplatzes beworben hat. Gegner wird wahrscheinlich BV Cloppenburg II oder die HSG Meppen-Twist sein, doch aufgrund neutraler Einschätzungen dürften sich die Elsflether durchsetzen können.

ETB: Klostermann, Jansen; Santen (8), Mohr (8/1), Nitkowski (6/3), Doormann (5), Geisler (4), C. Danielzik (4), Bolte (3), H. Hinz (2).

Spielstationen: 3:11 (12.), 7:16 (18.), 11:18 (23.), 13:20 (30.), 17:22 (35.), 18:25 (39.), 21:29 (46.), 23:36 (51.), 27:40 (60.).