ELSFLETH - Auch der zweite Auftritt der Oberliga-Handballerinnen des Elsflether TB blieb ohne zählbaren Erfolg. Nach der 20:29-Auftaktniederlage beim SV Höltinghausen ging ebenso das Heimspieldebüt in die Hose. Gegen den TuS Komet Arsten unterlag die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami mit 19:24 (11:16).
Die fulminante Anfangsphase täuschte über den weiteren Spielverlauf hinweg. Aline Buttelmann sorgte mit ihrem Treffer in der siebten Minute für die hohe Trefferausbeute von 6:5, doch das Scheibenschießen von beiden Teams sollte fortan ein Ende finden. Besonders vom ETB kam nun im Angriff nicht mehr viel. Aufbau-, Fang- und Abspielfehler häuften sich, so dass sich die Gäste, angeführt von der neunfachen Torschützin Esther Batke, kontinuierlich absetzen konnten.
Die Elsflether Außen wurden vom TuS weggenommen und aus den vorhandenen Räumen machte der Rückraum einfach zu wenig, so dass Arsten zur Pause bereits mit 16:11 führte.
Symptomatisch war der Auftakt in die zweiten 30 Minuten, als Lena van Dreumel einen Neunmeter auf die Füße von Jessica Krause spielte. Immerhin erkämpften sich die Elsfletherinnen jetzt mehrere gute Möglichkeiten, doch zu viele freie Würfe blieben ungenutzt. Das konnte auch nicht mehr nur mit Pech beschrieben werden. Erschwerend kam hinzu, dass die Gastgeberinnen einen schweren Stand beim Schiedsrichtergespann hatte. Nach dem 13:22 (44.) kam Jennifer Adami nach einer Zeitstrafe gerade erst wieder auf das Spielfeld, als sie bei einem Gegenangriff im Weg stand. Die Unparteiischen sahen eine nicht vorhandene Regelwidrigkeit und schickten die Spielmacherin auf die Tribüne.
Doch der Einsatz stimmte. Nach dem 13:22 blieb die im zweiten Abschnitt hervorragend haltende Lena von Seggern 13 Minuten ohne Gegentreffer, so dass eine Aufholjagd noch möglich war. Doch auch selbst blieb der ETB weiterhin zu ungefährlich. Lediglich Janine Matschei traf aus dem Feld heraus und Aline Buttelmann verwandelte zwei Strafwürfe. Das war aber zu wenig, um noch einmal ernsthaft um den Sieg kämpfen zu können.
„Wir haben genug Chancen gehabt, sie jedoch oft zu leichtfertig vergeben“, haderte Trainer Ulrich Adami anschließend.
ETB: von Seggern; Matschei (6), Buttelmann (5/2), Krause (3), Adami (2), Breipohl (2), Finger (1), Wagenaar, Schlüter, Schlegel, van Dreumel, Oberegger, Reher.
Spielstationen: 5:5 (7.), 9:9 (16.), 10:14 (24.), 11:16 (30.), 12:18 (36.), 13:22 (44.), 18:22 (57.), 19:24 (60.).
