ELSFLETH - Die Handballer des Elsflether TB haben am Sonntag ein intensiv geführtes Heimspiel gewonnen. Sie feierten einen verdienten 39:33 (19:13)-Erfolg gegen die SG Achim/Baden II. Die Auswärtsniederlage in Uelsen hat die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami eindrucksvoll weggesteckt.

Zwar lagen die Elsflether früh mit 0:2 hinten, doch sie demonstrierten durch ihre Gelassenheit, dass sie als Aufsteiger längst in der Verbandsliga angekommen sind. Besonders Chris Danielzik und Chris Santen ließen sich nicht beirren und setzten sich in den ersten 30 Minuten wiederholt gegen den Gästeverbund durch.

Zunächst konnte sich der ETB aber nicht absetzen. Bis zum 9:8 blieb die SG den Hausherren auf den Fersen, doch fünf Treffer in Folge ließen Elsfleths Führung auf 14:8 anwachsen. Die Defensive präsentierte sich in starker Verfassung, und auch im Angriff wirkte Elsfleth flexibel. Sehenswert war das Zusammenspiel zwischen Linksaußen Jan-Ole Geisler und Kreisläufer Chris Danielzik. Gleich dreimal im ersten Durchgang täuschte Geisler einen Wurf aus spitzem Winkel an, um dann überraschend auf Danielzik zu spielen, der anschließend den Ball mühelos ins leere Tor warf.

Auch wenn Achim/Baden hoch motiviert zum zweiten Durchgang auflief, hielten die Elsflether zunächst ihren komfortablen Vorsprung. Beim Zwischenstand von 26:19 hatte wohl keiner der zahlreichen Zuschauer noch einen Zweifel daran, dass der ETB diese Partie gewinnen würde. Doch mit der hohen Führung im Rücken schlich sich der Schlendrian ein.

Plötzlich stand es nur noch 26:24, und wenn Chris Santen in der folgenden Phase nicht so treffsicher agiert hätte, wäre es wohl tatsächlich noch einmal eng geworden. In den letzten vier Minuten versuchten es die Gäste sogar mit einem siebten Feldspieler anstelle des Torhüters, doch dadurch konnte der ETB seinen Vorsprung nur noch wieder ausbauen.

„Wir haben verdient gewonnen“, lautete das wie immer nüchterne Fazit von Coach Ulrich Adami.

ETB: S. Klostermann, Janßen, Tieding - Danielzik (12/5), Santen (11), Geisler (7), Rußler (3), Mohr (3), T. Klostermann (2), Hinz (1), Nitkowski, Finger, Kunkel.

Spielstationen: 0:2 (3.), 6:5 (9.), 9:8 (16.), 14:8 (23.), 19:13 (30.), 22:15 (33.), 26:19 (42.), 26:24 (47.), 30:25 (51.), 33:31 (55.), 39:33 (60.).