ELSFLETH - Zwei Spiele noch bis zur (hoffentlich) Glückseligkeit. Die Oberliga-Handballerinnen des Elsflether TB haben durch drei Siege aus den letzten vier Partien den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze geschafft und möchten an diesem Sonnabend ihre Ausgangslage im vorletzten Saisonspiel weiter verbessern. Um 16 Uhr treten sie beim Schlusslicht HSG Schwanewede/Neuenkirchen an. Zwei zusätzliche Punkte sind fest eingeplant.
Unangebrachte Überheblichkeit verbietet sich allerdings, wie auch Trainer Ulrich Adami weiß. Zwei ihrer fünf Punkte holte die HSG nämlich beim 23:19-Hinspielerfolg in Elsfleth. Mit der sehr defensiven Deckung kamen die Elsfletherinnen überhaupt nicht zurecht und auch das gegnerische Spiel über die robuste Kreisläuferin konnten sie nur unzureichend unterbinden.
In beiden Punkten hat sich der ETB aber enorm verbessert. Der Mittelblock steht mittlerweile und im eigenen Rückraum sorgten die Nachwuchsspielerinnen Aline Buttelmann, Jennifer Adami und Jessica Krause in jüngster Zeit für ordentlich Druck. Den wichtigsten Schlüssel zum Erfolg in der „Heidehölle“ sieht Adami aber woanders. „Wir müssen 60 Minuten Tempo machen, denn das scheint unserem heutigen Gegner nicht besonders zu liegen“, fordert der Coach unbändigen Einsatz. Zudem warnt er davor, die HSG lediglich aufgrund ihrer nur fünf erreichten Punkte zu bewerten. „Viele Partien haben sie sehr knapp verloren“, deutet Adami an, dass es sicherlich kein Selbstläufer in Schwanewede wird. Hilfreich wird aber sein, dass der komplette Kader zur Verfügung steht.
