ELSFLETH - Nicht gerade zu den Spitzenteams gehörten die A- sowie die B-Jugendhandballer des Elsflether TB in ihren gerade abgelaufenen Oberligaspielzeiten. Die A-Jugend belegte einen enttäuschenden zehnten und damit letzten Platz, musste allerdings auch ziemlich häufig auf Leistungsträger verzichten. Etwas besser verlief die Spielzeit für die B-Junioren. Nach einer guten Rückrunde landete die Mannschaft noch auf Rang fünf.
Vom Papier her war die A-Jugend, die von Florian Doormann und Sascha Klostermann trainiert wurde, eigentlich ganz gut bestückt. Mit Bela Rußler, Tammo Buttelmann und Jan-Ole Geisler standen sogar drei Akteure im Kader, die nebenher mit der Männermannschaft die Meisterschaft in der Landesliga errangen.
Der Beginn der Saison lief auch noch ganz zufriedenstellend. Nach dem sechsten Spieltag stand der ETB mit 8:4 Punkten sehr gut da, doch es folgte eine unbeschreibliche Niederlagenserie. Nicht zuletzt durch den Ausfall zahlreicher Leistungsträger eroberte das Team bis zum Ende keinen einzigen Zähler mehr und muss nun bereits in der ersten Qualifikationsrunde starten, um auch im kommenden Jahr in der Oberliga spielen zu dürfen. Angesichts dessen, dass uns immer wieder mehrere Stammspieler gleichzeitig fehlten, war die Leistung dennoch in Ordnung, bewertete Klostermann anschließend rücksichtsvoll.
Erst in der zweiten Runde muss die B-Jugend in der Qualifikation beginnen. Allerdings hatte auch die Mannschaft von Frank Lohmann und Lennart Knutzen-Lohmann mit erheblichem personellem Engpass zu kämpfen. Spieler wie Jan-Malte Kunkel, der als Kopf des Teams gilt, oder auch Rückraumspieler Torge Fassmer fielen häufig aus, so dass der letztlich herausgesprungene fünfte Rang durchaus als Erfolg gewertet werden darf. Trotz der Ausfälle ist die Mannschaft immer diszipliniert aufgetreten und hat sich ständig weiter entwickelt, lobte Lennart Knutzen-Lohmann den Zusammenhalt in der Truppe.
Auch die weibliche A-Jugend ging in der Oberliga an den Start, doch das Team wurde während der Hinrunde zurückgezogen. Fast alle Spielerinnen sind auch in der Oberliga-Frauenmannschaft im Einsatz gewesen, so dass die Doppelbelastung dann nicht mehr zu stemmen war.
