ELSFLETH - Kaum eine Sportart hat in so kurzer Zeit so großen Anklang beim internationalen Publikum gefunden wie das moderne Kick-Boxen. Als amerikanische Synthese von Boxen und den asiatischen Kampfkünsten verbinden sie Faust-, Arm- und Fußtechniken mit einem festen Regelwerk zu einer dynamischen Wettkampfdisziplin.

Als 16-Jähriger kam Horst Röben über Freunde zu genau dieser Sportart, dem Kickboxen und trat schon bald der neu gegründeten Kampfsportgemeinschaft Lo-Han bei.

Schnell entwickelte sich aus dem Jungen ein Turniergänger, woraufhin er bereits nach gerade mal drei Monaten Training den ersten Wettkampf erfolgreich in in Wilhelmshaven absolvierte.

Trainiert wird der jetzt 19-Jährige von Markus Köhler. Mittlerweile besuchen sie zusammen überwiegend Turniere auf nationaler und internationaler Ebene. Einige Male musste Röben jedoch durch Verletzungen immer wieder von vorn durch das harte Trainingsprogramm.

Sein erster großer Erfolg kam dann im März 2009. Dort wurde er in Aalborg im Juniorenbereich zusammen mit seinem Trainer Dänischer Meister der W.A.K.O. (World Association of Kickboxing Organization), einem der größten Verbände der Welt, und das bei seinem ersten internationalen Auftritt. Im Sommer 2009 traten die beiden dann der W.K.A. (World Kickboxing Association), einem weiteren großen Weltverband bei.

Mittlerweile weist der junge Mann weitere Erfolge auf. Unter anderem wurde er 2010 im Juniorenbereich Deutscher Meister (B.A.E.), Vize-Internationaler Deutscher Meister (W.A.K.O.) in Berlin und Bronzesieger beim W.A.K.O.-World Cup. Im selben Jahr folgten im Herrenbereich der Deutsche Meistertitel der W.K.A. und der vierte Platz auf der Weltmeisterschaft in Polen.

Zudem wurde er Anfang 2010 für den Wilhelmshavener Kader der 1. Deutschen-Kickboxbundesliga der Herren nominiert und bestritt in der Hinrunde in Frankfurt gleich drei Kämpfe für sein Team. Nach der Rückrunde 2010 wurde das Lo-Han-Team Vierter in der 1.  Bundesliga und Röben war gleichzeitig der jüngste Kämpfer dieser Saison in der ersten Bundesliga.

Röben ist bereits Braungurtträger und fiel im letzten Jahr in der Bundesliga auf , als er sich gegen dem Obermoscheler-Profikämpfer P. Luft tapfer schlug. Weiterhin wird der Weltverband, in dem Röben tätig ist, immer professioneller. Es gibt bereits mehrere „Pro“-Bereiche, wo es in Galakämpfen um Profi-Titel geht.

Die letzten Monate waren für den Kämpfer jedoch eher ruhig. Es wurde trainiert, Turniere wurden nicht besucht, da gerade in letzter Zeit das Abitur im Mittelpunkt stand. Unterstützt wird der junge Sportler von seinen Eltern und von seinem Trainer. Wir dürfen gespannt sein, was in der nächsten Zeit passieren wird, doch nun steht erstmal wieder weiteres hartes Training an,