ELSFLETH - ELSFLETH/EVI - Ganze Arbeit haben die „Kakerlaken“ des Fachbereichs Seefahrt an den vergangenen Wochenenden und in ihrer vorlesungsfreien Zeit geleistet: Gute 640 Stunden brauchte der harte Kern der Kutterpuller um sein neues Flaggschiff, den fast acht Meter langen Greifswalder Kutter, Baujahr 1972, einsatzfähig herzurichten.
Zur Restaurierung des Kutters hatte die Elsflether Werft den „Kakerlaken“ die große Halle samt Werkzeug und Maschinen gegen ein Entgelt zur Verfügung gestellt, und am Sonnabend feierten die Kutterpuller ihr neues Schätzchen. „Es wurde fast alles erneuert“, berichteten Kutterführer Florian Glöggel und Trainer Günther Tewer. Gleichzeitig hatten die Kutterpuller auch ihr Stammboot, die „Kakerlake“ gründlich überholt.
Finanziert wurden die Arbeiten am neuen Kutter durch den Sponsoring-Vertrag mit der Reederei „Beluga-Shipping“, Bremen. Mit Schwung platzierte die Taufpatin Kerstin Wiegmann, Mitarbeiterin im Sekretariat des Fachbereichs, die Flasche an den Bug der „Beluga Dynamite“. Wie nötig die Anschaffung eines zweiten Kutters war, zeigen die 85 Anmeldungen für das Kutterpuller-Race am 12. Mai anlässlich der Seefahrtstage.
