Elsfleth - Da staunte die Vorsitzende Lisa Hagen nicht schlecht als sie den Kontostand des Fördervereins Schwimmbad Elsfleth sah. Dort war eine Spende von 15.000 Euro eingegangen. Der großzügige Spender möchte anonym bleiben, Lisa Hagen und Grit Gärtig, wissen jedoch, wem sie diesen Batzen Geld zu verdanken haben. „Es ist ein Mitglied des Fördervereins, so viel können wir verraten“, sagt Grit Gärtig.

Sie sei sehr überrascht und natürlich sehr erfreut gewesen, erzählt Lisa Hagen. Der Spender hatte sich zuvor noch einmal nach den richtigen Kontodaten bei ihr erkundigt, erzählt sie. Angekündigt hatte er dem Verein eine Spende von 5000 Euro. Als die dreimal so hohe Summe beim Verein einging, fragte Lisa Hagen sicherheitshalber noch einmal nach, erzählt sie. „Nicht, dass es ein Versehen war“, sagt sie.

Doch der Betrag sei richtig, versicherte ihr der Spender und der Vorstand jubelte, erzählt Grit Gärtig. Die Spende komme genau zum richtigen Zeitpunkt, freut sie sich. Denn durch die Corona-Pandemie könne der Förderverein derzeit keinerlei Veranstaltungen organisieren, bei denen Spenden gesammelt werden.

An Ideen, was der Verein mit dem Geld anstellen könnte, mangelt es dem Vorstand nicht. „Aber das wollen wir alles erstmal mit den Mitgliedern, dem Schwimmbad-Team und der Stadt besprechen“, sagt Lisa Hagen.

Die Stadt Elsfleth hatte erst vor kurzem einen behindertengerechten Lift für das Bad angeschafft, der mit rund 14.000 Euro zu Buche schlug. Mit einer früheren Spende über 5000 Euro konnte sich der Förderverein bereits an der Finanzierung beteiligen. Durch die Spende könne der Verein die Stadt hier weiter entlasten, sagt Grit Gärtig.

Der Vorstand könne sich vorstellen, mit der Restsumme etwas für die jüngsten Nutzer des Bades anzuschaffen. Doch konkrete Pläne wollen sie auf der nächsten Mitgliederversammlung schmieden.

Merle Ullrich
Merle Ullrich Redaktion Brake