ELSFLETH - In der Elsflether Stadthalle ist viel Platz, um ordentlich auszuholen und einen potenziellen Angreifer zu stoppen – und das tun 13 Elsflether Mädchen, wenn auch nur zur Demonstration, mit viel Energie und Kampfgeist.

Unter der Leitung der Oldenburger Wen-Do-Trainerin Petra Schmidt und in Zusammenarbeit mit der Elsflether Gleichstellungsbeauftragten Sigrid Grabhorn nehmen die neun- bis zwölfjährigen Mädchen im Rahmen der Aktion Ferienspaß an einem dreitägigen Kurs „Wen Do“-Kurs teil. Wen-Do sei kein Kampfsport, betont Trainerin Petra Schmidt, die Techniken bestünden aus geistiger, seelischer und körperlicher Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen und Mädchen bei Konfrontationen jeglicher Art.

„Zunächst ist es wichtig den Mädchen aufzuzeigen, wie sie sich selber wahrnehmen“, sagt die Trainerin, „dazu reicht ein Blick in den Spiegel, auch Körperhaltung und Stimmlage lassen die Mädchen erkennen, wie sie auf Aggressionen reagieren.“ Ihren Schülerinnen rät Petra Schmidt, brenzlige Situationen möglichst ohne Gewalteinsatz zu regeln und die Lage mit Worten zu entspannen oder in Notfällen Hilfe herbei zu holen.

Wenn das nicht helfe, sei körperliche Gegenwehr ein durchaus legitimes Mittel, um sich gegen Angriffe zu schützen. Schmidt: „Dann kann auch ein harter Tritt gegen das Schienbein das richtige Mittel sein. Die Mädchen sollen verinnerlichen: ‘Wer mich angreift, den darf ich auch verletzen, sei es mit Schlägen oder mit Tritten`.“

Neben den unterschiedlichen körperlichen Verteidigungstechniken lernen die Wen-Do-Schülerinnen auch den gezielten und konzentrierten Einsatz ihrer Körperkraft. Allen gelingt es, ein fast zwei Zentimeter dickes Holzbrett zu zerschlagen. Fazit der starken Elsflether Mädchen: „Wer uns künftig angreifen sollte, der muss sich warm anziehen.“

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NWZ/BRAKE/.ELSFLETH 1

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Wer diese jungen Mädchen angreift, lebt gefährlich

SelbstverteidigungWen-Do-Trainerin Petra Schmidt lehrt: Bei Angriffen ist Gewalt erlaubt

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NWZ/BRAKE/.ELSFLETH 1

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Elsfleth/evi In der Elsflether Stadthalle ist viel Platz, um ordentlich auszuholen und einen potenziellen Angreifer zu stoppen – und das tun 13 Elsflether Mädchen, wenn auch nur zur Demonstration, mit viel Energie und Kampfgeist.

Unter der Leitung der Oldenburger Wen-Do-Trainerin Petra Schmidt und in Zusammenarbeit mit der Elsflether Gleichstellungsbeauftragten Sigrid Grabhorn nehmen die neun- bis zwölfjährigen Mädchen im Rahmen der Aktion Ferienspaß an einem dreitägigen Kurs „Wen Do“-Kurs teil. Wen-Do sei kein Kampfsport, betont Trainerin Petra Schmidt, die Techniken bestünden aus geistiger, seelischer und körperlicher Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen und Mädchen bei Konfrontationen jeglicher Art.

„Zunächst ist es wichtig den Mädchen aufzuzeigen, wie sie sich selber wahrnehmen“, sagt die Trainerin, „dazu reicht ein Blick in den Spiegel, auch Körperhaltung und Stimmlage lassen die Mädchen erkennen, wie sie auf Aggressionen reagieren.“ Ihren Schülerinnen rät Petra Schmidt, brenzlige Situationen möglichst ohne Gewalteinsatz zu regeln und die Lage mit Worten zu entspannen oder in Notfällen Hilfe herbei zu holen.

Wenn das nicht helfe, sei körperliche Gegenwehr ein durchaus legitimes Mittel, um sich gegen Angriffe zu schützen. Schmidt: „Dann kann auch ein harter Tritt gegen das Schienbein das richtige Mittel sein. Die Mädchen sollen verinnerlichen: `Wer mich angreift, den darf ich auch verletzen, sei es mit Schlägen oder mit Tritten`.“

Neben den unterschiedlichen körperlichen Verteidigungstechniken lernen die Wen-Do-Schülerinnen auch den gezielten und konzentrierten Einsatz ihrer Körperkraft, allen gelingt es, ein fast zwei Zentimeter dickes Holzbrett zu zerschlagen. Fazit der starken Elsflether Mädchen: „Wer uns künftig angreifen sollte, der muss sich warm anziehen.“