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Tennis Studenten die letzte Hoffnung

Hans-carl Bokelmann

ELSFLETH - „Wir präparieren nur drei, nicht mehr vier Sandplätze.“ Rudolf Kaplan, kommissarischer Abteilungsleiter Tennis im Elsflether Turnerbund schiebt gerade eine Karre roten Sand über die Ascheplätze. Seine Miene verrät, dass es mit seiner Laune nicht zum Besten steht.

„Dieser Arbeitsdienst ist doch wieder typisch. Im Sommer wolllen alle spielen, aber beim Vorbereiten der Plätze packen immer nur dieselben an. Wir haben Glück, dass uns einige Studenten in diesen Tagen so hervorragend unterstützt haben.“

Dass Tennis nach Ende des Becker-Booms in ganz Deutschland rückläufig ist, ist hinlänglich bekannt. Elsfleth trifft es dabei anscheinend ganz besonders hart. „Wir können keine Jugendarbeit anbieten, weil wir keine qualifizierten Betreuer haben. Und den Punktspielbetrieb haben wir auch schon einstellen müssen. Eigentlich haben wir nur noch so um die 20 Aktive. Und die Altersgruppe der 35- bis 40-Jährigen ist bei uns quasi gar nicht vertreten“, sagt Kaplan im Gespräch mit der

NWZ

 .

Angesichts dieser Lage ist es verständlich, dass der vierte Sandplatz zukünftig als Beach-Volleyballplatz genutzt werden soll. Dennoch will Kaplan das Kapitel Tennis in Elsfleth nicht völlig abhaken. Als Live-Time-Sportart bietet Tennis einfach zu viele Möglichkeiten und zudem setzt Kaplan auf die in Elsfleth steigende Zahl von Studenten.

„Alle Studenten können bei uns kostenfrei Tennis spielen, wenn sie sich an den Arbeitseinsätzen beteiligen. Ein Sponsor macht das möglich“, sagt Kaplan, der sich darüber freut, dass sich dieser Sachverhalt auf dem neuen Maritimen Campus inzwischen herumgesprochen hat.

„Wo in Deutschland gibt es solche Möglichkeiten für Studierende“, sagt Kaplan und der 66-Jährige verweist dann noch auf die optimale Lage der Sandplätze in unmittelbarer Nähe zu den Studentenwohnungen und zum Campus. Interessierte können sich gerne auf der Tennisanlage oder bei Rudolf Kaplan unter Telefon  04404/1617 melden.

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