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Handball in der Landesliga der Frauen Elsfletherinnen feiern knappen Pflichtsieg

Thorsten Sanders
Die Elsflether Handballerinnen (dam Ball) feierten einen knappen Heimsieg gegen Bremervörde.

Die Elsflether Handballerinnen (dam Ball) feierten einen knappen Heimsieg gegen Bremervörde.

Dennis Weiß

Elsfleth - Puh, einmal kräftig durchatmen: Die Landesliga-Handballerinnen des Elsflether TB haben am späten Sonntagnachmittag zwar ihr Heimspiel gegen den Tabellen-Vorletzten TSV Bremervörde mit 28:27 (15:8) gewonnen, sich aber schwerer getan als erwartet. ETB-Trainer Sascha Klostermann ließ allerdings Milde walten. „Ob man mit einem Tor Vorsprung gewinnt oder mit 20: Am Ende zählen nur die zwei Punkte.“ Mit jetzt 23:5 Zählern bleiben die Elsfletherinnen erster Verfolger von Spitzenreiter TuS Komet Arsten (26:2 Punkte), ehe es am Dienstag, 28. Februar, zum direkten Aufeinandertreffen kommt.

Ohne Charlotte Sommer

Klostermann musste gegen Bremervörde die kurzfristig erkrankte Charlotte Sommer ersetzen, was zumindest im Angriff Anlaufschwierigkeiten nach sich zog. Das erste Tor der Partie erzielte Nina Hedemann erst nach mehr als sechs Minuten, und bis zum 7:7 hielten die Gäste gut mit. „Dann haben wir uns aber abgesetzt. Die Abwehr stand sehr gut und hat viele Bälle erobert. Mit schnellem Gegenstoßspiel haben wir uns dann einen schönen Vorsprung herausgeworfen“, sagte Klostermann. Zwischenzeitlich lag der ETB mit elf Treffern vorne.

Doch rund eine Viertelstunde vor dem Abpfiff begann die Begegnung zu kippen. Klostermann tauschte seine Stammkräfte aus, um allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. „Bremervörde kam immer näher heran und hat seine Chance gewittert“, sagte Klostermann.

Lissewski trifft

In der Schlussminute war der TSV auf 26:27 herangekommen, ehe die zehnfache Torschützin Laura Lissewski mit einem verwandelten Siebenmeter das entscheidende 28:26 erzielte. In den verbliebenen 18 Sekunden verkürzte der TSV zwar noch mal auf 27:28, das war es dann aber auch.

„Es ist etwas ärgerlich, dass wir uns am Ende selbst noch so in die Bredouille gebracht haben“, sagte Klostermann. Er wolle den Spielerinnen aber „keinen Strick draus drehen“, wie der Coach hinzufügte. „Wir haben ja über weite Strecken kein schlechtes Spiel gemacht. Und genau aus solchen Spielen können die Mädchen, die ansonsten etwas weniger Spielpraxis bekommen, am meisten lernen“, sagte Klostermann.

ETB: Driesner, Griepenstroh – Laura Lissewski (10/5), Birken (5), Rademaker (3), Lösekann (3/1), Franziska Sommer (2), Lübben (2), Hedemann (2), Lameyer (1), Molzahn, Lina Lissewski.

Spielstationen: 4:2 (13.), 7:7 (21.), 15:8 (30.), 18:8 (35.), 24:14 (45.), 26:18 (51.), 27:26 (60.), 28:26 (60.), 28:27 (60.).

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