Elsfleth - „Im Hinspiel haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert.“ Ulrich Adami, Trainer der Oberliga-Handballerinnen des Elsflether TB, sehnt die Partie am Sonntag gegen den TV Cloppenburg herbei, um Wiedergutmachung zu betreiben. Um 15 Uhr wollen seine Spielerinnen in der Stadthalle die 25:28-Auswärtsniederlage am Nikolaustag 2014 ausmerzen.
Die Gäste gehören als Tabellen-Zehnter zwar nicht gerade zu den Top-Teams, aber im Hinspiel waren sie zu stark. „Wir haben völlig zurecht verloren“, erinnert sich Adami. Sein Team habe eine schlechte Deckungsleistung geboten und Cloppenburgs Spielmacherin Inka Bosmann zu viele Freiheiten gewährt. Außerdem sei die Chancenverwertung mangelhaft gewesen.
Als Siebter stehen die Elsfletherinnen rein von der Platzierung her nur unwesentlich besser da. Doch der große Unterschied: Während der TVC (15:27 Punkte) noch um den Klassenerhalt kämpft, ist für den ETB (24:18) sogar noch der Sprung auf Rang drei möglich. Ganze vier Punkte beträgt der derzeitige Rückstand auf den ATSV Habenhausen (28:14). Um sich weiter ranzurobben, müssen Heimspiele – besonders gegen vermeintlich schwächere Mannschaften – unbedingt gewonnen werden.
Im Kampf um die nächsten zwei Punkte kann Adami auf den derzeit bestmöglichen Kader zurückgreifen. Außer Jaqueline Finger, Jessica Krause und Melanie Löscher sind alle dabei. Diese drei Spielerinnen werden aber ohnehin für den Rest der Saison ausfallen, so dass ihr Fehlen das taktische Konzept nicht durcheinanderbringen wird. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Adami, der trotz der dreiwöchigen Spielpause ein gutes Gefühl hat.
