EMSTEK - Sieben der acht Teilnehmer sicherten sich bislang mindestens einmal den Hallentitel. Bei der 30. Auflage plant Peheim den ersten Eintrag in die Siegerliste.
Von Bodo tarow
EMSTEK - Zum 30. Mal ermitteln die über 32-jährigen Altherrenfußballer morgen, 13.45 Uhr, in Emstek den Hallenkreismeister. Nach den Eindrücken aus der Vor- und Zwischenrunde ist ein klarer Favorit nicht auszumachen.Gute Chancen werden auf jeden Fall dem BV Essen eingeräumt. Der Titelverteidiger konnte sich im Verlauf des Wettbewerbs konstant steigern und beeindruckte zuletzt vor allem durch seine „Beton-Abwehr“. In der Gruppe B treffen die Südkreisler auf die Nachbarn aus Löningen und Lastrup sowie den Vorjahresdritten SV Höltinghausen. Löningen und Höltinghausen mischen schon seit Jahren in der Halle vorne mit und stellen routinierte und eingespielte Formationen. Als Geheimfavorit gilt jedoch der von „Josi“ Kalyta gecoachte FC Lastrup. Die Brüder Heino und Christian Wende können auf dem Parkett jeden Gegner schwindelig spielen. Und zwischen den Pfosten steht mit Martin Kathmann ein Klasse-Keeper. Auch konditionell gelten die jungen Lastruper als bestens vorbereitet.
Ebenfalls ausgeglichen besetzt scheint die Gruppe A. Der SV Bösel zeichnete sich in der Zwischenrunde durch seine effektive Spielweise aus und erreichte als einziges Team die Maximalausbeute. Der erste Titelgewinn nach 1986 und 1987 ist möglich, wenn die Böseler die Form der Vorwoche erreichen.
Der BV Garrel rekrutiert sich unterdessen aus einer Vielzahl früherer Bezirksliga-Cracks und kann an einem guten Tag jeden Gegner bezwingen. Im Vorjahr erreichte der BVG den vierten Platz. Dem Eröffnungsspiel gegen Molbergen kommt bereits stark richtungweisende Bedeutung zu.
Mindestens das Halbfinale auf ihre Fahnen geschrieben haben sich eben jene Molberger. Die in der Bezirksklasse zu den Stützen des Clubs vom Waldeck zählenden Erich Hochartz und Reiner Landwehr sind gefürchtet.
Als heißer Titelanwärter gilt bei den Insidern der SV Peheim. Hinten räumt Martin Wernke ab. Vorne wirbeln die Brüder Wilfried und Klaus Osterkamp. Im Vergleich zu den Konkurrenten, die alle bereits mindestens einmal erfolgreich waren, könnten die Peheimer den ersten Titel der Clubgeschichte feiern.
