Emstekerfeld - Am Donnerstag war bekanntlich Frühlingsanfang. Aber der Himmel über der Sportanlage des Fußball-Landesligisten TuS Emstekerfeld wirkt für den einen oder anderen Fan eher düster. Die Lage vor dem Spiel bei Germania Leer (Sonntag, 15 Uhr) ist für den TuS brenzlig: Abstiegsangst geht um. Zum Glück tut sich die Konkurrenz ebenfalls schwer.

In Leer erwartet den TuS ein unbequemer Gegner – obwohl die Leeraner wie die Gäste mit Verletzungsproblemen zu kämpfen haben. Zuletzt im Spiel beim TSV Oldenburg (0:1) schlug das Verletzungspech voll zu: Alexander Vogel und Matthias Goosmann mussten bereits in der Anfangsphase ausgewechselt werden. Kurz nach der Pause war für Waldemar Kowalczyk aufgrund einer Zerrung Feierabend. Zudem holte sich Philip Maguru die fünfte gelbe Karte ab.

Um für den Abstiegskampf gewappnet zu sein, verpflichtete der VfL vor einigen Wochen Stürmer Henk Bakker aus Emmen (Niederlande). Er traf in vier Testspielen viermal. „Das ist ein hoch aufgeschossener Spieler, der technisch sehr versiert ist“, sagt Emstekerfelds Trainer Paul Jaschke.

Im Hoheellernstadion (4700 Plätze) kann Jaschke wieder Thorsten Kaiser einsetzen. Ob mit dem angeschlagenen Torsten Kliefoth ein zweiter kopfballstarker Spieler mitwirken kann, steht in den Sternen. Angesichts der dünnen Personaldecke werden wieder Christian Meyer und Björn Fresenborg aushelfen. Das Tor hütet erneut Mathias Schümann, da Thomas Wegmann weiterhin verletzt ist. Darüber hinaus befindet sich Stellvertreter Nils Kordon im Urlaub. „Wenn wir alles reinlegen und stabil stehen, können wir etwas Zählbares mitnehmen“, meint Jaschke.

 Die Fans fahren mit dem Team zusammen zum Spiel. Abfahrt: 12.30 Uhr (Turnhalle).