Trotz leichter muskulärer Probleme hat sich der Falkenberger Andreas Kuhlen für die Deutschen Titelkämpfe der Leichtathleten an diesem Wochenende in Dortmund ein großes Ziel gesetzt. Wie vor zwölf Monaten will der 29-Jährige, der seit 2013 nach sechs Jahren in Braunschweig nun für den VfL Löningen läuft, den Endlauf über 1500 Meter erreichen.

Herr Kuhlen, die Konkurrenz in Dortmund hat es zahlen- und leistungsmäßig in sich. Wie lautet Ihre Zielsetzung?

Andreas KuhlenNachdem ich im Jahr 2012 in Karlsruhe Pech hatte und mit einem umgeknickten Fuß im Endlauf eine bessere Platzierung verpasste und Elfter wurde, wäre das erneute Erreichen des Endlaufs schon eine tolle Sache. Hinter den absoluten Topläufern dürfte es sehr knapp zugehen. Aber es wird ganz schwierig und man braucht dazu auch das nötige Quäntchen Glück.

Sind Sie hundertprozentig fit? Sie haben zuletzt die Cross-Landesmeisterschaften ausgelassen . . .

KuhlenIch plage mich noch immer mit muskulären Problemen im hinteren

Oberschenkel herum. Ich denke aber, dass es für die Halle reichen wird.

Wer ist Ihr Favorit auf den Titel?

KuhlenDer Weg führt sicherlich nur über den Olympiateilnehmer Carsten Schlangen. Aber auch Tesfaye Homiyu schätze ich sehr stark ein.

Sie könnten im Vorlauf auf den gebürtigen Dammer Viktor Kuk treffen.

KuhlenWir kennen uns natürlich sehr gut. Vielleicht wäre das auch gar nicht so schlecht, weil wir uns dann gegenseitig ziehen könnten.