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NWZonline.de Sport

Christiano Ronaldo: Er ist Europas Fußballer des Jahres

26.08.2016

Monaco Cristiano Ronaldo mit Sonnenbrille und Sohnemann Cristiano Junior am Strand, im Muskelshirt auf dem Laufband, mal in Unterhose, mal im sündhaft teuren Anzug auf der Designer-Couch. In der „fußballfreien“ Zeit nach dem EM-Triumph in Frankreich ließ der portugiesische Superstar seine Fans immer und überall an seinem Privatleben teilhaben. Eins haben die vielen, vielen Fotos des 31-Jährigen in den sozialen Medien gemeinsam: Ronaldo grinst von einem Ohr bis zum anderen.

Wie wahrscheinlich nie zuvor hat der Portugiese die vergangenen Sommer-Wochen auf der Ferieninsel Madeira und zuletzt in Madrid genossen. Den unvollendeten Ronaldo, der lange im Schatten von Lionel Messi (29) stand und damit nie zufrieden war, gibt es seit dem EM-Finale in St. Denis nicht mehr.

„Das war einer der glücklichsten Momente meines Lebens“, sagte der Starstürmer von Real Madrid, der am Donnerstag in Monaco zum zweiten Mal nach 2014 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde, über den EM-Triumph. Im Finale war der Kapitän erst verletzt und tränenüberströmt vom Platz getragen worden, dann peitschte er seine Mannschaft von der Seitenlinie aus nach vorne. Schließlich stemmte er den silbernen Pokal in den Nachthimmel. Dafür hatte er „gebetet“, wie er später sagte.

Das Endspiel in Frankreich brachte Ronaldo viele Sympathien. In den vergangenen Jahren wurde der Portugiese, dessen Fotos Millionen Fans weltweit sehen, fast unzählige Male kritisiert, im Internet oft angefeindet. Zu egoistisch im Mannschaftssport Fußball, zu arrogant, zu unnahbar sei er, meinten viele. Die Stimmung kippte.

„Es gibt Menschen, die mich lieben, es gibt Menschen, die mich hassen“, sagte der dreimalige Weltfußballer in seiner vor einem Jahr veröffentlichten Dokumentation: „Die sagen, ich sei arrogant, ich sei eingebildet. Das gehört zu meinem Erfolg dazu. Ich bin dafür gemacht, der Beste zu sein.“

Zugeben müssen jedoch alle: Ronaldo hat es weiter gebracht als (fast) alle anderen. Vor dem EM-Triumph gewann er mit Madrid das Champions-League-Finale, es war sein dritter Titel in der Königsklasse. Dazu sind im „Museu CR7“ in seiner Heimatstadt Funchal, wo künftig auch der Flughafen den Namen des Superstars tragen soll, die Meistertrophäen aus England und Spanien sowie Dutzende individuelle Auszeichnungen ausgestellt. Die Wichtigste aber kam erst im Sommer dazu.

„Diese Trophäe ist für alle Portugiesen und für alle, die mit uns geweint haben“, sagte Ronaldo über den EM-Pokal. 2004 hatte er als 19-Jähriger das Finale der EM in Portugal verloren, 0:1 gegen Griechenland. Zwölf Jahre brauchte Ronaldo, der inzwischen sein erstes Hotel eröffnet hat, um diesen Makel auszumerzen.

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