Ein toller Erfolg war das Straßenfest der Anwohner der Grünen Straße in Grabstede, und jetzt wollen sie den Erlös aus dem Fest weitergeben. Gleich mehrere Projekte dürfen sich unerwartet auf finanzielle Zuwendungen freuen. „50 Jahre Grüne Straße“, unter diesem Motto hatten die Anlieger im Sommer gefeiert. Folgende Organisationen wurden jetzt mit einer Spende bedacht: Die Wohngruppe „Windrad Süd Grabstede“, in der Kinder mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen betreut werden, der Klootschießer- und Boßelerverein Grabstede mit seiner starken Jugendabteilung und „Flugkraft“, das Foto- und Hilfsprojekt für Krebskranke aus Bredehorn. Die Anlieger hatten bei ihrem Straßenfest mit einem bunten Programm für Unterhaltung gesorgt. So veräußerten Beatrice Ungaro und Fritz-Georg Töben ganz gekonnt die unterschiedlichsten Dinge wie zum Beispiel ein Kinderrad, Blumen und Spielsachen. Beatrice Ungaro als Sprecherin der Anwohner sagte, dass eventuell schon zum 55. Bestehen der Grünen Straße erneut etwas auf die Beine gestellt werden soll.

Für ihre herausragenden Leistungen auf Vereins-, Landes- und Kreisebene (FKV) sind jetzt Sportler des Klootschießer- und Boßelervereins (KBV) Grabstede ausgezeichnet worden. Über Ehrungen und Pokale freuen sich Bernd-Georg Bohlken, Dennis Popken, Julia Krettek, Leon Mönck, Anouschka Mönck, Sarah Nannen, Günter Roßkamp, Holger Alberts, Heidi Deppe, Rebecca Güldener und Hans-Hermann Wilhelms.

Zu den Herbstprüfungen beim Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Friesische Wehde, sind sieben Hunde angetreten. Einer startete in einer Begleithundeprüfung, drei in der Gebrauchshundprüfungen nach der Internationalen Prüfungsordnung (IPO) 1, zwei in der IPO-2-Prüfungen und ein Hund in der IPO-3-Prüfung. Gerichtet hat der Leistungsrichter Hans-Christian Boll aus Aurich. Unter den Prüflingen waren zwei Teilnehmer aus der Ortsgruppe Butjadingen, darunter die einzige jugendliche Teilnehmerin Eske Stoffers, bei der sich so mancher erwachsene Hundeführer etwas abschauen konnte – so die Bemerkung des Leistungsrichters. Am frühen Morgen mussten die IPO-Hunde als erstes die Sparte Fährte absolvieren. Dafür geeignetes Gelände bei diesen Witterungsverhältnissen zu finden, war für den Vereinsausbildungswart Heinrich Stalling nicht so einfach. Er hat sich am Abend vorher mit einigen Landwirten in Verbindung gesetzt, um sich zu erkundigen, ob er bestimmte Felder, die nicht zu nass waren, mit den Hunden betreten darf. „Und nur so konnten wir sicher sein, dass alle Hunde auf einem guten Gelände ihre Suche erfolgreich absolvieren konnten“, berichtet Heide Stalling, Vorsitzende der Ortsgruppe. Auch die Höchstpunktzahl 100 war dabei.

Danach erfolgte die Unterordnung mit sieben Hunden auf dem Vereinsgelände. Alle Teilnehmer bestanden diese Sparte. Nach der Mittagspause erfolgte der Schutzdienst – und auch das bestanden alle Hunde. Zum guten Schluss erfolgte noch der Verkehrsteil mit dem Begleithund. Bei der anschließenden Besprechung bedankte sich die Prüfungsleiterin beim Leistungsrichter, der so kurzfristig das Amt angenommen hatte, bei den Hundeführern für das faire Vorführen, beim Fährtenleger und natürlich beim Schutzdiensthelfer. Besonderer Dank gilt immer den Helfern, die sich um das leibliche Wohl der Mannschaft kümmern. Für den Schutzdiensthelfer Sebastian Hinzer gab es zum Dank noch eine Mettwurst. Gesamtsieger der Prüfung wurde der Vereins-Ausbildungswart Heinrich Stalling mit der Hündin Akita von Conneforde.

„Bei Fragen über die Ausbildung oder die Anschaffung eines Deutschen Schäferhundes kann sich jeder Rat bei unserem Ausbildungswart holen. Auch haben wir eine Gruppe mit andersrassigen Hunden, egal welche Größe oder welche Rasse, die bei uns Gehorsam lernen können“, sagt Heide Stalling. Der Ausbildungswart Heinrich Stalling gibt unter Tel. 0171/9342093 weitere Informationen.