Frankfurt/Main - Nach der Streichung aus sämtlichen deutschen Kadern mit seinem Millionen-Hengst Totilas muss sich Matthias Alexander Rath nun auch mit staatsanwaltlichen Ermittlungen auseinandersetzen. Gegen den Dressurreiter, seinen Vater und Trainer Klaus-Martin Rath sowie die Totilas-Besitzer Paul Schockemöhle und Ann Kathrin Linsenhoff hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main ein Verfahren wegen des Verdachts der Tierquälerei eingeleitet.
Auslöser ist eine Strafanzeige der Tierschutzorganisation Peta. Sie wirft den Verantwortlichen vor, den zwölf Jahre alten Hengst mit der umstrittenen Rollkur zu trainieren und nicht artgerecht zu halten. Erst am Dienstag wurden Rath und der als „Wunderpferd“ gepriesene Totilas wegen fehlender Perspektive aus den Nationalkadern gestrichen.
