Varel - Die Landesliga-Volleyballer des Vareler TB sind weiter in der Erfolgsspur. Das ersatzgeschwächte Team von VTB-Coach Thomas Freese setzte sich beim Drittletzten Bremen 1860 IV knapp mit 3:2 Sätzen durch. Eine deutlich Niederlage kassierten hingegen die Landesliga-Frauen des VTB. Beim Auswärtsspiel gegen die SG Emden/Hinte setzte es eine 0:3-Niederlage.

Auf die VTB-Volleyballer ist in dieser Spielzeit Verlass: Die Mannschaft um Kapitän Christian Jünger ist immer dann hellwach, wenn es in den entscheidenden fünften Satz geht – so auch am Sonnabend im Auswärtsspiel bei Bremen 1860 IV, als die Friesländer auch das siebte von sieben Tiebreak-Spielen für sich entscheiden konnten.

Die mit nur sieben Stammkräften und den beiden Routiniers Jochen Cohrs und Markus Göbel angetretenen Vareler holten sich den ersten Satz souverän mit 25:20. Alles schien auf einen schnellen Erfolg hinzudeuten, doch in den Durchgängen zwei (22:25) und drei (19:25) war der VTB nicht wiederzuerkennen.

„Meine Jungs haben wie gelähmt gespielt und die Bremer immer besser ins Spiel kommen lassen“, analysierte Freese. Nach einer ordentlichen Ansprache ihres Coaches kämpfte sich der Tabellenführer aus Friesland aber wieder in die Partie. Plötzlich war Stimmung auf dem Feld, und der VTB-Block stand wie eine unüberwindbare Mauer.

Die Gastgeber aus der Hansestadt zeigten sich geschockt und waren beim anschließenden 13:25 und 8:15 praktisch chancenlos. „Alle in meiner Mannschaft haben unter Normalform gespielt. Gott sei dank haben wir über den Kampf wieder ins Spiel gefunden“, resümierte Freese.

Kein positives Fazit hingegen konnte Diedel Klöver, Trainer der Vareler Landesliga-Frauen, am Sonnabend nach dem Auswärtsspiel seiner Mannschaft bei der SG Emden/Hinte ziehen. Mit einer deutlichen 0:3-Niederlage im Gepäck mussten die Friesländerinnen die Heimreise nach Varel antreten.

Bedingt durch das Fehlen von drei Spielerinnen musste Klöver vor der Partie einige Umstellungen vornehmen, die allerdings nur bis zur Mitte des ersten Satzes fruchteten. „Bis dahin haben wir ein tolles Spiel gezeigt, dann aber komplett den Faden verloren“, so Klöver. Nach dem 18:25 in Durchgang eins lief beim Aufsteiger aus Varel nichts mehr zusammen.

Die Gastgeberinnen, die nach diesem Spieltag den zweiten Tabellenplatz vom VTB übernahmen, setzten sich in den Sätzen zwei (25:16) und drei (25:19) ebenfalls souverän durch. „Emden/Hinte hat es aus meiner Sicht verdient aufzusteigen“, so Klöver.