Sandkrug - Die letzten Gäste sind am Sonntagmorgen erst um halb vier nach Hause gegangen: Die große TSG-Gala rund um das neue Sportzentrum an der Schultredde – die NWZ berichtete – war mit 880 Gästen nicht nur gut besucht, sondern dauerte damit fast zehn Stunden.
Dank zupackender ehrenamtlicher Helfer sei am Sonntag bereits vieles wieder ab- und umgebaut worden, so 2. Vorsitzender Ingo Kühling zur NWZ . Am Montag stand die Halle eins vereinbarungsgemäß für den Schulsport zur freien Verfügung. Auch nicht selbstverständlich bei Veranstaltungen dieser Größenordnung: Es soll alles harmonisch und ohne größere Schäden abgelaufen sein.
Der 1. Vorsitzende Günter König-Kruse, sein Stellvertreter Ingo Kühling und Finanzvorstand Jörg Skatulla hatten während der Gala die Gelegenheit wahrgenommen, in zwei Talkrunden, die von Susann Kuska moderiert wurden, die Realisierung des 4,4 Millionen Euro teuren Großprojektes zu beschreiben. Die Moderatorin, die zuvor eingeräumt hatte, nicht viel über die TSG Hatten-Sandkrug zu wissen, konnte so sicherlich noch einiges über den größten Verein im Landkreis Oldenburg lernen.
Schon vor 15 Jahren begann im Verein und in den politischen Gremien die Auseinandersetzung mit der Frage, wie man dem erheblich gestiegenen Bedarf an ausreichenden Sportstättenkapazitäten gerecht werden könne. 2012 gelang es dem damals neu gewählten Vorstand, den Dialog mit Verwaltung (seinerzeit Bürgermeisterin Elke Szepanski und Amtsleiterin Marianne Wentzel) und Hatter Rat neu zu beleben.
Skatulla und Kühling erarbeiteten gemeinsam mit dem auf Sportstättenbau spezialisierten Architekturbüro Mrotzkowski aus Oldenburg ein Konzept. Im Dezember 2012 wurde es samt Finanzkonzept den politischen Gremien der Gemeinde vorgestellt, die grundsätzliche Unterstützung signalisierten.
Das Ergebnis kann heutzutage jeder an der Schultredde besichtigen. Es sei gelungen, so König-Kruse, gemeinsam mit Verwaltung, Politik, Landessportbund und Landkreis Oldenburg ein inklusives Sportzentrum zu schaffen, das dem Verein und der Region in den nächsten Jahrzehnten die Möglichkeit bieten wird, beste Sportangebote anzubieten. Betont wird von König-Kruse auch die Bereitschaft der Mitglieder, sich in Form von Beitragsanpassungen an den finanziellen Lasten des Projekts zu beteiligen.
