Der TV Hude hat das Tischtennis-Abstiegsduell gegen den MTV Wolfenbüttel am Sonntag mit 9:6 gewonnen und den ersten Erfolg in der Oberliga gefeiert. Jonas Schrader, die Nummer zwei in der Mannschaft des Aufsteigers, blickt auf den wichtigen Heimsieg zurück.

Herr Schrader, in eigener Halle ist der Knoten geplatzt – der erste Saisonsieg ist perfekt. Was war ausschlaggebend für den positiven Ausgang?

SchraderEs war eine sehr souveräne Leistung vom ganzen Team. Wir haben durchweg konzentriert und auf hohem Niveau gespielt. Alle haben sich gegenseitig gepusht und angefeuert – es hat einfach alles gepasst.

Die Basis war sicher die 3:0-Führung nach den Doppeln. Sie selbst haben an der Seite von Finn Oestmann sogar das Wolfenbütteler Top-Doppel geschlagen. Wie viel war das wert?

SchraderJa, dass wir alle drei Doppel gewinnen, das war schon ein Brett. Und unser Doppel hat natürlich besonders Spaß gemacht. Ein weiterer „Big Point“ war aber auch der Dreisatzsieg von Pierre Barghorn gegen den bis dato ungeschlagenen Nick Holland.

Sie selbst spielen jetzt im oberen Paarkreuz und bekommen einen Hochkaräter nach dem anderen vorgesetzt. Gegen Florian Haux war es ein Duell auf Augenhöhe, das Sie knapp in fünf Sätzen verloren haben. Wie sehr trauern Sie dem verpassten ersten Einzelerfolg nach?

Schrader Es war ein sehr gutes Spiel, und ich bin schon ein bisschen enttäuscht, dass ich es nicht gewonnen habe. Im dritten und fünften Satz hatte ich schon geführt, da fehlte vielleicht ein wenig das Glück. Ich habe aber alles gegeben und kann auf die Leistung aufbauen.

Was ist in dieser Saison für ihr Team möglich?

SchraderWir haben in den bisherigen Spielen gezeigt, dass wir mithalten können. Aber allen ist bewusst, dass es schwer wird, in dieser starken Liga den Klassenerhalt zu schaffen.