ESENSHAMM - „Für uns war gegen RW Sande nur der Sieg wichtig. Den 13:1-Erfolg dürfen wir nicht überbewerten, denn der Gegner war nur mit einer zusammen gewürfelten Truppe angereist“, sagte sichtlich erleichtert der Esenshammer Trainer Wolfgang Rohde nach dem Kantersieg seiner Elf. Nach wie vor ist seine Mannschaft die Abstiegssorgen aber noch nicht los, obwohl der Vorsprung zum Ahlhorner SV als Drittletzten der Tabelle mittlerweile vier Zähler beträgt.
„Natürlich haben wir auch etwas für das Torverhältnis getan, denn wir stehen damit wesentlich besser da als Ahlhorn, die so also fünf Punkte aufholen müssen“, rechnete der Esenshammer Coach hoch. Sande bot dem TVE nur in den ersten 20 Minuten Paroli, dann brach die Mannschaft von Trainer Bernd Jagiella förmlich in sich zusammen. Jagiella war natürlich sauer: „So darf man sich nicht abschlachten lassen. Mut- und hilflos war unser Auftritt.“ Vor dem Anpfiff sprach der RWS-Coach noch selbstbewusst: „Mit Sande habe ich beim TVE noch nie verloren.“
Nach überstandener Verletzung spielte Thorsten Rohde bei den Hausherren neben Bünyamin Kapakli sehr effektiv im Sturm. Kapakli gelangen sechs Treffer. Für den Torjäger waren es die Saisontore 21 bis 26. Darunter war auch ein verwandelter Elfmeter nach einem Foul an Marcel Göddert. Thorsten Rohde schlug drei Mal zu. Die weiteren Torschützen waren Yunus Gündogdu (zwei Treffer), Catalin Cotarcea und Daniel Köhler. Mehmet Ipek (17.) traf für die Friesländer zum zwischenzeitlichen 1:1. Weitere Chancen waren eine Rarität.
TVE: Zimmermann; Cotarcea (68. Gündogdu), Byrger (66. Pieperjohanns), Hartmann, Th. Rohde, Tannert, Preuß, Göddert, Kapakli, Cichon (62. Köhler), Sulayman.
Tore: 1:0 Kapakli (8.), 1:1 Ipek (17.), 2:1 Rohde (22.), 3:1 Cotarcea (28.), 4:1 Kapakli (37.), 5:1, 6:1 Th. Rohde (43., 48.), 7:1, 8:1 Kapakli (58., 65.), 9:1 Gündogdu (72.), 10:1, 11:1 Kapakli (73., 78., Foulelfmeter), 12:1 Köhler (82.), 13:1 Gündogdu (85.).
