ESSEN - Eine gelungene Mischung aus Sport und Unterhaltung sahen die Zuschauer beim Turnier des Reit- und Fahrvereins Essen. Auf dem Freigelände und in der Halle im Ortsteil Sandloh starteten Reiter aus etwa 70 Vereine in Weser-Ems, Nordrhein-Westfalen und Bremen mit etwa 600 Pferden und Ponys. Für die 35 über vier Turniertage verteilten und von acht Richtern zu bewältigenden Prüfungen hatte die Turnierleitung im Vorfeld fast 2000 Nennungen entgegen genommen.

Gute Platzverhältnisse und eine reibungslos laufende Organisation seitens der Gastgeber boten die passenden Voraussetzungen für die überregionale Veranstaltung. Sportliche Glanzpunkte setzten Dressur- und Springprüfungen der Klasse M, bei denen jedoch nicht immer die Topfavoriten am Ende vorne lagen, sondern bei denen auch Reiter aus der zweiten Reihe auf den vorderen Rängen zu finden waren.

Die beiden ersten Turniertage weckten mit Spring- und Dressurpferdeprüfungen der Klassen A bis M besonders das Züchterinteresse. An den beiden folgenden Tagen gab es ein reitsportliches Programm, in dem die Dressur- und Springprüfungen sowie Reiterwettbewerbe von einem „Jump-and-Run“-Wettkampf, den Christina Stärk und Lorena Kalvelage (Essen) gewannen, und von Voltigiervorführungen abgerundet wurde.

Die Spitzen-Prüfung, ein M-Springen mit Stechen, sicherte sich in der ersten Abteilung Michaela Hornfeld (Waldreitschule Dötlingen) auf „Quiara“ mit 0 Fehlern in 31.46 Sekunden. Platz eins in der zweiten Abteilung ging an Vanessa Vaske (Klein-Roscharden, die auch einen 0-Fehler-Ritt schaffte. Sarah Buschermöhle (Falkenberg) konnte eine M-Dressur für sich entscheiden, während Hermann Tönjes (Hude) den „Essener Amateurcup“ gewann.

Aktive aus der zweiten Reihe

können sich in den Prüfungen behaupten