Essen - In der Pony-Bezirksliga Südoldenburg sicherte sich am letzten von sechs Spieltagen der Saison 2018/19 die erste Mannschaft vom Ponyhof Woltermann in der Gesamtzeit von 37:54 Minuten nach einem tollen Endspurt den Gesamtsieg der Teilbereiche Süd und Mitte. Das von Josef Woltermann und Saskia Bruns angeführte Team aus dem Löninger Ortsteil Schelmkappe trat zum Finale mit Lena Hötker, Sophie Wichmann, Jaantje Dopp und Meret Schwindeler an und ließ den Vorjahressieger Schlaggenhof 1 hinter sich.
Die Equipe aus der Gemeinde Garrel musste sich bei einer Gesamtzeit von 39:26 Minuten geschlagen geben und wurde Zweiter. Bei einer Zeitgleichheit von je 42:36 Minuten teilten sich die Mannschaften Essen 1 und Lohne 1 den dritten Platz, das Team Steinfeld 1 erkämpfte sich in 44:26 Minuten den fünften Rang. Neben diesen fünf Teams qualifizierten sich für die Teilnahme an den Weser-Ems-Meisterschaften, die am 19. Mai in Lingen stattfinden: Schlaggenhof III (45:22), Saterland 1 (46:30), Garrel 1 (46:46), Cappeln 1 (46:48), Schlaggenhof II (47:47), Ponyhof Woltermann II (48:34), Löningen-Ehren (49:12), Lohne II (50:15).
Die neu gestaltete Halle des Reit- und Fahrvereins Essen bot ideale Raumverhältnisse für die etwa 170 Kinder und Jugendlichen, die mit 35 Mannschaften aus 13 Vereinen der Landkreise Cloppenburg und Vechta an den Wettkämpfen teilnahmen. Der Reiternachwuchs beeindruckte die große Zuschauerkulisse mit erstaunlicher Schnelligkeit sowie mit reiterlichem Geschick und forderte vielfach stürmischen Beifall der Zuschauer heraus.
Während die „Fortgeschrittenen“ mit permanent guten Leistungen glänzten, nutzte auch der jüngste Reiternachwuchs mit großem Eifer die ersten Kontakte mit dem Pferd zum „Training“ für spätere Einsätze und entwickelte dabei eine respektable Sattelfestigkeit sowie Mut und Einsatzfreude.
Seit etwa 25 Jahren haben sich die Ponyspiele auch nach Meinung von Fachleuten als wertvolles Mittelstück zwischen dem „Basispass“ und dem Reitabzeichen erwiesen. Auch in dieser Saison war in beiden Teilbereichen die Begeisterung der Aktiven deutlich spürbar. Erfreulich war auch die Betreuung der Gruppen in allen Vereinen sowie die Unterstützung seitens der Eltern und Großeltern, die für den Transport der Akteure und Pferde zu den einzelnen Einsatzorten sorgten. Vorbildlich war auch der ehrenamtliche Einsatz der Koordinatoren, Zeitnehmer und Moderatoren, bei den Wettkämpfen, die allerorts exzellent klappten. Und das Wichtigste: Dem Reiternachwuchs wurde bei den einzelnen Spielen immer wieder deutlich gemacht, dass nicht nur Leistung sondern vielmehr die Fairness gegenüber den Mitbewerbern und ein schonender Umgang mit den Ponys im Vordergrund zu stehen hat. Die Veranstaltungen in der Ponyliga Südoldenburg besaßen einen hohen Spaßfaktor und waren echte Werbung für den Pferdesport.
