Barsinghausen/Hooksiel - In der Halbzeitbilanz der Fairplay-Wertung des niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) hat sich das Kreisliga-Team des FC Nordsee Hooksiel ganz weit nach vorn „gespielt“. Die Elf um Kapitän Michael Ponath rangiert unter den 1005 Mannschaften von den Kreisligen bis zur 1. Bundesliga auf dem 17. Platz und ist damit das fairste Team aus dem Bezirk Weser-Ems.

Zurzeit führt die U 23 des SC Spelle-Venhaus die Tabelle an. Hinter dem emsländischen Bezirksligisten, der in seinen 18 Saisonspielen lediglich 15 Gelbe Karten sammelte und auf einen Fairness-Quotienten von 0,83 kommt, folgen die beiden Kreisligisten TV Apensen aus dem Kreis Stade und der SV Eintracht Afferde aus der Kreisliga Hameln-Pyrmont.

Hinter den Hooksielern, die mit 15 Gelben Karten aus 13 Spielen einen Fairness-Quotienten von 1,15 aufweisen, vervollständigen der TuS Heidkrug auf Rang 19 und Germania Leer auf Platz 63 die ersten drei Plätze im Bereich Weser-Ems.

Kreisligist SW Oldenburg ist das fairste Team aus Oldenburg. Die Schwarz-Weißen rangieren auf Platz 116, nur einen Rang vor dem SV Cappeln, der den Kreis Cloppenburg anführt. Der FSV Westerstede liegt als 154. im Ammerland vorn. In der Wesermarsch führt Kreisligist SR Esenshamm das Tableau an. Landesweit bedeutet das den 373. Platz.

Im bereits zum 25. Mal ausgetragenen „VGH-Fairness-Cup“ werden Gelbe Karten mit je einem, Gelb-Rote Karten mit je drei und Rote Karten mit je fünf Strafpunkten geahndet, zusätzlich schlagen Sportgerichtsurteile oder auch das Nichtantreten von Mannschaften mit zehn Zählern zu Buche. Die Summe der Strafpunkte geteilt durch die Anzahl der Saisonspiele ergibt den Fairness-Quotienten.