Falkenburg - Alles bestens gelaufen und viele haben sich voll reingehängt – doch am Ende hat Falkenburg/Habbrügge den Sprung zum Landesentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ verpasst. Jürgen Hakkel, Vorsitzender des Ortsvereins Falkenburg-Habbrügge, war die Enttäuschung über die Entscheidung am Samstag noch anzumerken. Per E-Mail war er einen Tag zuvor von der Bewertungskommission benachrichtigt worden.
„Wir hatten uns natürlich erhofft, weiterzukommen“, räumt Hakkel ein. Schließlich sei die Bereisung am Mittwoch „supergut gelaufen“ und es seien viele Dorfbewohner involviert gewesen. Warum die Bewertung so ausfiel, wie sie ausfiel, weiß der Ortsvereinschef noch nicht. Der detaillierte Bericht der Kommission liege erst in etwa zwei bis drei Wochen vor.
Gerade einmal 21 Dörfer hatten sich für den Vorentscheid zum Landeswettbewerb qualifiziert – darunter Falkenburg/Habbrügge. „Das allein ist schon ein toller Erfolg für uns gewesen“, resümierte Hakkel, der den Wettbewerb sportlich sieht: „Wir gratulieren Dingstede in unserer Nachbargemeinde!“
Aus dem Landkreis Oldenburg ist neben Dingstede (Hatten) auch Littel (Wardenburg) eines jener acht Dörfer, die nun für den Landesentscheid qualifiziert sind. Außerdem im Finale sind Altenoythe, Backemoor, Gehlenberg, Halsbek, Lünne und Schwei.
Wann Falkenburg/Habbrügge das nächste Mal beim Dorfwettbewerb antritt, lässt Hakkel vorerst noch offen lassen. „Aber ich denke, wir pausieren jetzt erstmal. So etwas strapaziert ein Dorf schließlich ziemlich.“
