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-Fan Jürgen Brandes ärgert sich über Abwehr

Frustriert war Jürgen Brandes aus Wildeshausen nach dem Besuch des Bundesligaspiels gegen Borussia Dortmund. Direkt nach seiner Heimkehr schrieb er seine Eindrücke nieder:

„Mann, was hatte ich mich auf diesen Tag gefreut: Endlich mal wieder ins Weserstadion und gegen den BVB wie in den letzten Heimspielen gewinnen. Damit könnten wir den Dortmunder auch gleich zeigen, was sie beim DFB-Pokalspiel erwartet.

Alles fing so gut an. Mit der NWB sind wir um 13 Uhr nach Bremen aufgebrochen, haben im Zug schon sehr viel Stimmung sowohl von Bremer als auch von Dortmunder Fans erlebt. Es gab Lieder, die kannte ich noch nicht. In Bremen angekommen, ging es dann voller Zuversicht per Pedes Richtung Weserstadion, unterwegs haben wir die eine oder andere Kneipe aufgesucht und unserer Vorfreude freien Lauf gelassen.

Endlich im Weserstadion angekommen begann das große Kribbeln, das, wie ich finde, ein richtiger Fan braucht, um ein Spiel genießen zu können. Das Spiel begann, und Werder drückte von Anfang an. Das kann was werden, dachte ich. Aber im weiteren Spielverlauf änderte sich die Stimmung. Wie umständlich spielen die? Noch ein Schlenker und noch ein Schlenker. Viel zu umständlich. Ein paar Möglichkeiten, aber mehr nicht. Na ja, das war die erste Halbzeit.

Die 45 Minuten lieferten in der Pause viel Diskussionsstoff. Bis ins Detail besprachen wir, was verbessert werden musste. Doch die zweite Halbzeit begann, so ein Mist, wie die erste aufgehört hatte. Dann der Schock: Elfmeter für den BVB. Ob zurecht, konnte ich von meinem Platz aus nicht beurteilen. Alexander Frei tritt an – und trifft. So Werder, jetzt heißt es aufstehen, kämpfen und siegen. Ich glaube, dass die Spieler das gehört haben. Baumann macht seinen Fehler wieder wett und trifft zum Ausgleich. Joh, da läuft noch was. Dann Ecke, fertig machen zum Jubeln. Aber was ist das? Aus der Ecke wird ein Konter und dann auch noch das 1:2. Ich bin am Boden zerstört.

Kommt Werder noch mal wieder? Jaaaa. Ein, wenn auch glückliches, Tor von Claudio Miguel Pizarro Bossio. Der Kauf hat sich doch gelohnt. Auf geht’s Werder, einer geht noch. Toooor in der Nachspielzeit – und wieder Pizarro. Das muss es doch gewesen sein. Jetzt nur noch die paar Sekunden überstehen und Werder ist auf Platz vier. Nein, was ist das denn? So eine Katastrophe. Diese Verteidigung: keine Einstellung, kein Biss. Da muss im Winter etwas passieren. Das Spiel ist aus. Nur ein Punkt. Zu wenig für eine Mannschaft, die von sich selbst erwartet, Deutscher Meister zu werden.

Fazit: Das war ein schwaches Bremer Spiel. Wenn richtige Gegner kommen, fegen die uns aus unserem eigenen Stadion.“

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