Cloppenburg - Die Bezirksliga-Fußballer des SV Altenoythe haben am Sonntag, 15 Uhr, ein hartes Brett zu bohren. Die Hohefelder treten beim Tabellendritten SV Bevern an. Für den BV Garrel steht auch ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Garreler gastieren an diesem Freitag beim SV Peheim. Los geht es um 20 Uhr.
SV Bevern - SV Altenoythe. Die jüngste 0:3-Niederlage der Beverner in Holdorf hat bei so manchem Bezirksliga-Anhänger für ungläubiges Staunen gesorgt. Kaum einer hatte mit so einem Ergebnis gerechnet. „Das war schon ein Schlag ins Kontor“, sagt SVB-Übungsleiter Matthias Risse. Dabei habe sein Team ganz gut angefangen. Die ersten 20 Minuten seien in Ordnung gewesen. „Aber dann haben wir uns mit drei individuellen Fehlern das Leben selbst schwer gemacht“, ärgert sich Risse.
Die Partie hat nicht nur Punkte gekostet, sondern auch reichlich Körner. Hendrik Themann und Tobias große Macke sind angeschlagen. Den beiden machen Knieprobleme zu schaffen. Goalgetter Sebastian Sander ist krank. Mittelfeldspieler Bastian Schnaase sollte derweil zuletzt Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln, verletzte sich dort aber am Sprunggelenk. Jakub Bürkle hat Leistenbeschwerden, aber Risse rechnet fest mit einem Mitwirken seines Leistungsträgers. Im Tor wird es den abgesprochenen Wechsel geben. Till Puncak läuft für David Diers auf. „Wir wechseln alle zwei Spiele den Torhüter“, so Risse. Der Respekt vor dem SVA ist groß, wenngleich die Beverner die Scharte aus dem Holdorf-Spiel auswetzen wollen und gerade vor heimischen Publikum besonders gefordert sind.
Beim SV Altenoythe fehlt Sascha Müller wegen seiner fünften gelben Karte. Ebenso passen muss Kevin Tholen. Er unterzieht sich einer Operation an den Weisheitszähnen. Altenoythes Trainer Steffen Bury sieht die Beverner nicht nur nach deren gutem Saisonstart als einen ganz heißen Titelkandidaten an. „Bevern besitzt überragende Einzelspieler und legt eine beeindruckende Spielweise an den Tag“, sagt Bury.
SV Peheim - BV Garrel. Am Montag hat Peheims Spielertrainer Waldemar Kowalczyk das Training wieder aufgenommen. Die Einheit konnte er schmerzfrei bewältigen. Daher ist er ganz optimistisch, dass er spielen kann. Den BV Garrel beobachtete er gegen den Tabellenzweiten Frisia Goldenstedt (1:2). Er warnt davor, den BVG zu unterschätzen. „Garrel hat ganz unglücklich verloren“, so Kowalczyk. Im Gegensatz zum Spiel in Damme (1:4) wird Kowalczyk diesmal offensiver agieren lassen.
Er hofft, dass sich sein Team gegen die jungen Garreler durchsetzen wird. „Wir haben mehr Erfahrung, die wir uns hoffentlich zunutze machen werden“, sagt Peheims Spielertrainer, der bis auf den langzeitverletzten Christian Timme alle Mann an Bord hat. In Damme indes wäre mehr drin gewesen. „Gerade nach unserem Anschlusstreffer waren wir dran. Leider sind wir zum Schluss böse ausgekontert worden“, ärgert sich Kowalczyk über die Niederlage, die seiner Meinung nach zu hoch ausgefallen ist.
Beim Vorletzten BV Garrel stärken derweil die Anhänger ihrer Elf und dem beliebten Trainergespann demonstrativ den Rücken. So wie die Altherrenabteilung, die extra einen Bus einsetzt, um die Mannschaft mit Pauken und Trompeten zu unterstützen. Die Abfahrt erfolgt um 18.30 Uhr von der alten Turnhalle. Wer mitfahren möchte, ist herzlich eingeladen, so BVG-Chef-Coach Manfred Nienaber.
Er kann zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit aus dem Vollen schöpfen. Ihm stehen 19 Spieler zur Verfügung. Darunter befindet sich auch Abwehrspieler Gerrit Osterloh, der eigentlich im Ausland studiert, aber am Wochenende in der Heimat weilt. So bietet sich Nienaber die eine oder andere personelle Option, die er wohl wahrnehmen wird. Zumal seine Mannschaft vor einer intensiven Begegnung steht. Mit dem Anpfiff werden die Akteure beider Teams ihr Herz in beide Hände nehmen und für ihren Club Gas geben.
