Basketball-Bundesligist EWE Baskets Oldenburg konnte sich nach dem Derby-Sieg gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück (83:63) auch bei seinen Fans für die tolle Unterstützung bedanken. Schon vor dem Spiel hatten die Oldenburger eine neue Bande direkt vor dem Fanblock feierlich enthüllt: Unter dem Motto „Fans und Team – gemeinsam stark“ soll die Verbundenheit von Spielern und Anhängern dokumentiert werden. „Auf unsere Fans ist immer Verlass“, freut sich Baskets-Geschäftsführerin Regina Kulms. Die Anhänger hatten im Internet über den Banden-Spruch abgestimmt.

Vor und nach dem Derby verkaufte der Baskets-Fanclub „Flying Moins“ Karten für das Auswärtsspiel bei den Eisbären Bremerhaven, das am 20. April im Bremer AWD-Dome ausgetragen wird. Dann hoffen die Verantwortlichen um Eisbären-Manager Jan Rathjen auf eine ähnliche Kulisse wie im Vorjahr, als über 9000 Zuschauer das Duell der Bremerhavener gegen Oldenburg verfolgten.

Damals noch an der Seitenlinie der Baskets stand Trainer Don Beck; inzwischen ist der US-Amerikaner beim belgischen Team aus Bree aktiv. Angeführt von den Oldenburger Ex-Spielern D’Or Fischer und Doron Perkins etablierte sich seine neue Mannschaft nach einem 82:74 in Charleroi unter den besten Drei der belgischen Ersten Liga.

Innerhalb Europas den Arbeitgeber gewechselt hat in der Zwischenzeit Terrel Castle: Nachdem er bei Aris Saloniki (Griechenland) nur in den Europaliga-Spielen eingesetzt worden war, spielt er nun beim spanischen Erstligisten Unicaja Malaga. Dort will er an diesem Donnerstag mithelfen, sein neues Team in der Europaliga in die nächste Runde zu bringen.

Tomasz Malmon – einst u.a. als Spielertrainer bei den Handballern des Oldenburger Turnerbundes (OTB) in der Regionalliga aktiv – hat seinen Vertrag als Trainer beim Zweitligisten SG Achim/Baden um zwei Jahre verlängert. Am Sonntag gewann Malmon mit seiner Mannschaft in der EWE-Arena gegen die HSG Varel (31:24). „Es war schön, mal wieder in Oldenburg zu spielen“, sagte Malmon. Unter den 1350 Zuschauern weilte nach ihrer Rückkehr vom Europapokal-Rückspiel aus Österreich auch die komplette Mannschaft der Bundesliga-Frauen des VfL.

Enttäuscht zeigte sich der Ex-VfBer Söhren Grudzinski am Sonnabend von der Vorstellung seiner ehemaligen Mannschaftskollegen bei der 2:3-Niederlage in der Fußball-Oberliga bei Bergedorf 85: „Das habe ich schon besser gesehen. Die haben die erste Halbzeit ja komplett verschlafen“, sagte Grudzinski, der bei Barmbek-Uhlenhorst in der Verbandsliga seine Fußballerkarriere ausklingen lässt.

Grund für den um 20 Minuten verspäteten Anstoß der Niedersachsenliga-Partie zwischen den Fußballern der VfL Oldenburg und TSV Stelingen (6:0) war ein technischer Defekt. Der mit einem Computerprogramm erstellte Spielberichtsbogen konnte nicht ausgedruckt werden. Staffelleiter Klaus Bittigau ordnete daraufhin per Telefon an, den Spielbericht per Hand auszufüllen. Erst als dies geschehen war, erfolgte der Anpfiff.