Brettorf/usu Der Titelverteidiger ist auch immer einer der Favoriten der nächsten Meisterschaft. Das zählt zu den sportlichen Grundweisheiten. Bei den Faustball-Bundesmeisterschaften der Frauen 30 passt diese Regel, denn der TV Voerde ist sicher der Anwärter Nummer eins auf den Titel bei den Spielen am heute und morgen in der Turnhalle Brettorf. Die Rheinländerinnen treten nicht nur als Titelverteidiger an, sondern auch als Europameister, Europapokalsieger und amtierender Deutscher Meister der aktuellen Hallensaison der Frauen allgemein (ohne Altersbeschränkung). Denn das zählt zu den Besonderheiten einer Bundesmeisterschaften: Auch aktive Bundesligaspielerinnen und Teilnehmerinnen an der Frauen-DM dürfen hier spielen.
ZWAR SPIELEN NICHT ALLE VOERDER „MEISTERSPIELERINNEN“ IN DER SENIORINNENMANNSCHAFT MIT
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Auch der Blumenthaler TV sowie der USC Bochum haben sich während der letzten Hallensaison in der oberen Tabellenhälfte der Bundesliga etablieren können und sind Aspiranten auf Edelmetall. TiB Berlin spielt seit Jahren beständig in der Bundesliga und hat bei der Feld-DM in Spenge den dritten Platz belegt. Die weiteren Vereine aus dem Westen, Süden und Osten sind den Brettorferinnen überwiegend aus vorherigen Meisterschaften bekannt, was allerdings auf Grund der ständig neu integrierten Spielerinnen wenig bedeutet. Zu unterschätzen sind auch SSV Süderdorf, TSV Niedernhall, SKG Rodheim-Bieber, TuS Wakendorf-Götzberg und TV Böblingen aber sicherlich nicht.
Marion Einemann vom TV Brettorf gibt erst einmal die Marschroute aus, dass die Mannschaft ihren besten Faustball abruft. Im Stillen hofft sie auf Platz fünf.