Hude - Die Verbandsliga-Tischtennisspieler des TV Hude II haben sich auch in ihren letzten beiden Saisonspielen nicht aus der Erfolgsspur abdrängen lassen. Auch stark ersatzgeschwächt behielt der TVH beim Geestemünder TV mit 9:6 und zu Hause gegen Blau-Weiß Langförden mit 9:4 die Oberhand.
Ohne den Iren Zak Wilson und auch ohne Kapitän Moritz Tschörtner krönten die Huder die überragende Rückrunde, in der lediglich das Auftaktduell gegen SW Oldenburg mit 7:9 abgegeben wurde. Es folgten acht Siege am Stück, die am Ende 23:13 Punkte bedeuten. Aus dem einstigen Abstiegskandidaten – die Huder waren nach der Hinrunde mit 7:11 Zählern nur Siebter – wurde ein starker Favoritenschreck. Da die anderen Teams noch nicht alle Partien hinter sich haben, steht die abschließende Platzierung noch nicht fest. Der vierte Rang ist dem Turnverein schon sicher, auch der dritte ist nicht unrealistisch. Verliert Eintracht Hittfeld (20:12 Punkte) gegen den Tabellenzweiten TuS Lutten, ist Hude Dritter.
„Für uns geht eine tolle Saison zu Ende: absolut harmonisch, sportlich sehr gut und mit viel Spaß“, sagte Hudes Coach Tom Stakemeier nach dem Schlussakkord gegen Langförden. Während Zak Wilson bei den irischen Meisterschaften an den Start ging, fiel Tschörtner weiterhin verletzungsbedingt aus. Mit dem großen Selbstvertrauen und einer vorbildlichen Einstellung ließ die Mannschaft auch gegen die Kellerkinder nichts anbrennen.
Um sich keinen Diskussionen hingeben zu müssen, ungewollt in den Abstiegskampf einzugreifen und Wettbewerbsverzerrung zu betreiben, wollte der TVH unbedingt auch gegen Geestemünde und Langförden gewinnen. „Zum Glück hat das funktioniert“, so Stakemeier. Gegen Geestemünde waren es Simon Pohl sowie die starke Mitte mit Alex Hilfer und Pierre Barghorn, die den Grundstein zum Sieg legten. Den neunten Zähler besorgte Ersatzmann Nils Werner mit einem 3:2 gegen Lars Krüger. Tags darauf gegen Langförden fiel das Ergebnis etwas zu hoch aus. Hude profitierte von der Nervenstärke in den fünften Sätzen und brachte das Match so nach Hause. Das Team gewann sechs der acht Fünfsatzspiele, davon vier mit 11:9. Einer der Matchwinner war der ins obere Paarkreuz aufgerückte Alex Dimitriou, der wie Hilfer, Pierre Barghorn und Reservespieler Julian Meißner ungeschlagen blieb.
