Hude - Mit personellen Sorgen gehen die Fußballer des FC Hude in der Bezirksliga ihr bevorstehendes Auswärtsspiel bei GVO Oldenburg an. Im Sportpark Osternburg muss FC-Trainer Lars Möhlenbrock seine Elf auf mehreren Positionen umbauen. Keine guten Voraussetzungen also, um beim Tabellensechsten am Sonntag (15 Uhr) etwas Zählbares mitzunehmen im Kampf um den Klassenerhalt.
Drei Akteure fallen beim FC Hude sicher aus: Alexander Schmidt und Jannik Meyer sind nach ihren Roten Karten aus dem Heimspiel gegen den STV Wilhelmshaven gesperrt – wie lange, das wusste Möhlenbrock noch nicht. Auch Ole Schöneboom bleibt wegen seiner fünften Gelben Karte an diesem Wochenende nur die Zuschauerrolle. Darüber hinaus stehen dicke Fragezeichen hinter den Einsätzen von Torben Liebsch, Leon Wiebezieck und Max Mittmann. „Alle drei sind angeschlagen, im schlimmsten Fall kann gar keiner von ihnen spielen“, befürchtet Möhlenbrock. Er hat sich bereits nach Alternativen umgeschaut, wird wohl Malte Schütte aus der zweiten Mannschaft sowie die beiden A-Jugendlichen Jeremias Holtorp und Alptekin Tüzer hochziehen. „Es sind nicht die besten Voraussetzungen, aber trotzdem wollen wir dort etwas mitnehmen“, wirft der Trainer nicht schon vor dem Anpfiff die Flinte ins Korn.
GVO wird seit dieser Saison von Marco Elia trainiert und spielt als Tabellensechster bislang eine starke Saison. Unter der Woche reichte es im Nachholspiel bei SVE Wiefelstede aber nur zu einem 0:0. Da hatte Oldenburg den Gegner spielerisch zwar klar beherrscht, der letzte Ball in die Spitze kam aber nicht an.
