FEDDERWARDERSIEL - In sieben Tagen beginnen in London die Olympischen Spiele 2012. Zumindest der olympische Gedanke (Dabei sein ist alles) hielt am Freitagnachmittag am Fedderwardersieler Hafen Einzug. Erstmalig wurde die dreitägige Kutterregatta mit einer Wasserolympiade eröffnet.
Dazu hatten sich mehrere hundert Besucher am Hafenbecken eingefunden. Obwohl das Wetter ganz und gar nicht zum Baden einlud, gelang es Nora Werner, Veranstaltungsleiterin der Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen, gelang es, drei Teams für das überaus feuchte Vergnügen zu gewinnen.
Die jeweils zwei Teammitglieder mussten über eine Rutsche ins Hafenbecken gleiten, auf Surfbrett und im Gummiring durch das Becken paddeln, dabei einige Seetiere auffischen, eine Insel zu entern und letztlich die Zielglocke betätigen. Ausschlaggebend war die dafür benötigte Zeit.
Wie schon beim Schlauchbootrennen im vergangenen Jahr, siegte erneut der Fedderwardersieler Fischer Söhnke Thaden mit seinem Sohn Söhren. Seinen Schlussspurt bezahlte Söhnke Thaden mit einer Platzwunde am Kopf, weil er mit der Glocke kollidierte.
Den 2. Rang belegten Martin Sievers und Dirk Schmidt vor Marianne Christopher aus Delmenhorst und Pascal Villmeier aus Schloss Holte. Das letztere Team hatte erst unmittelbar vor dem Start zusammengefunden.
Zwar war das Zuschauer-Interesse an der Wasserolympiade längst nicht zu groß wie an den früheren Papierbootrennen, dennoch bevölkerten gestern einige tausend Besucher das Hafengelände.
