Wildeshausen/Lüerte/Bühren - Die Klassenkameraden sonnen sich auf Mallorca oder schwimmen in der Adria. Aber auch die Ferien daheim können schön sein – und so manches neue Erlebnis bieten. Unter dem Dach des Stadtjugendringes haben Wildeshauser Vereine ein spannendes Programm organisiert. Und besonders viel zu erleben gab es am vergangenen Wochenende.
Am Burgbergsee konnten Mädchen und Jungen kennenlernen, wie der Angelsport funktioniert. „Angeln unter der Aufsicht“ hatte der Fischereiverein Wildeshausen diesen Ferienspaß überschrieben. Die Leitung hatte Heiko Bitter. Derweil hatte der SV Grün-Weiß Kleinenkneten zum „Fußballzauber mit DFB-Schnupper-Abzeichen“ eingeladen.
22 Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren machten auf dem Sportplatz in Kleinenkneten mit. 13 Gold-, sieben Silber- und zwei Bronze-Abzeichen gab es nach Absolvierung der Trainingseinheiten wie Dribbel-Künstler, Kurz-Pass-Ass und den Elfer-König. Als einziger konnte Pascal Enders alle möglichen 30 Punkte erreichen.
Wie die Landwirtschaft vor 60 Jahren funktionierte, davon konnten sich 25 Kinder beim Ferienspaß des Trecker-Veteranen-Club Lüerte überzeugen. Mit Besenbinden, Taudrehen, Kartoffelroden und Stockbrotbacken war der Nachmittag auf dem Hof Brengelmann abwechslungsreich gefüllt.
In drei Gruppen aufgeteilt, kamen die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren auch alle in den Genuss des Kartoffelsammelns.
Auf einem Acker in Lüerte hatte die Firma Stöver eine Fläche mit einer Speisekartoffel für das Roden mit dem alten Lands-Roder freigegeben. Schnell füllten sich die mitgebrachten Kartoffelsäcke. „Uns wurde gesagt, dass sich diese Sorte bestens als Speisekartoffel aber auch für die Pommes-Herstellung eignen würde“, erklärte der erste Vorsitzende Hans-Hermann Brengelmann auf dem Feld den Kindern.
Auf dem Hof Brengelmann zeigten Dirk Kahrs, Werner Ebel und Elke Müller, wie Besen gebunden werden. Nur eine Tür weiter halfen die Kinder in der anderen Gruppe, ein Tau zu drehen.
Auf Zielgenauigkeit kam es dagegen in der Schießhalle in Bühren an. Auch hier hatten sich 20 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren angemeldet. Sie konnten mit dem Laser-Gewehr versuchen, höchste Punktzahlen zu erreichen. Gleich nebenan wurde die Armbrust geladen, um mit dem Pfeil die Zielscheibe zu treffen. Das alles seine Ordnung hatte, darüber wachten Vorsitzender Günter Thuns und die Jugendbetreuer Reinhard Bocklage und Marco Schön.
Nach längerer Pause hatte der Schützenverein Bühren wieder zu diesem Ferienangebot eingeladen, um etwas für die Nachwuchsförderung zu unternehmen.
Das aktuelle Ferienpassangebot auf Seite 28
