Michael Schumacher war vor acht Tagen in Sao Paulo noch nicht ganz aus dem Cockpit gekrabbelt, da schossen die Spekulationen über die Zukunft des Rekordweltmeisters bereits munter ins Kraut. Was macht die Formel 1 bloß ohne ihr Aushängeschild?

Sein letzter Arbeitgeber Ferrari gab gestern eine erste Antwort. Der Ausnahme-Rennfahrer soll dem italienischen Rennstall zukünftig als Assistent der Geschäftsführung erhalten bleiben. Der 37-jährige Deutsche könnte so dem zum Geschäftsführer des Sportwagen-Herstellers beförderten Franzosen Jean Todt, bisher Formel-1-Teamchef bei Ferrari, bei allen sportlichen, technischen und strategischen Entscheidungen beratend zur Seite stehen.

Klingt gut! Ob sich aber Michael Schumacher mit der Rolle eines Beifahrers begnügen wird, darf ernsthaft bezweifelt werden. Dazu hat der Mensch einfach zu viel Benzin im Blut. Nicht nur der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen geht fest davon aus, dass sein früherer Rivale über kurz oder lang wieder am Steuer eines Rennwagens sitzen wird. Topp, die Wette gilt!

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