Colnrade - Groß ist die Lücke, die der Vorsitzende Dieter Klirsch im vorigen Herbst nach seinem Tod im Fischereiverein Colnrade hinterließ. Das wirkte sich auch indirekt auf die Jahreshauptversammlung am Sonnabend im Dorfgemeinschaftshaus aus. Die Abläufe, sonst von Klirsch perfekt organisiert, gestalteten sich holpriger als sonst, aber alle Mitglieder, besonders der Vorstand, gaben ihr Bestes.

So bedankte sich Dieter Reineke eingangs bei allen, die halfen, das Vereinsleben in geordnete Bahn zu lenken. Damit wurden die Vorstandswahlen zu einem wichtigen Punkt während der Hauptversammlung. Reineke, bislang stellvertretender Vorsitzender, erklärte sich nach reiflicher Überlegung bereit, den Vorsitz zu übernehmen und erhielt das einstimmige Vertrauen der Sportfischer.

Zum zweiten Vorsitzenden wählten die Mitglieder Reiner Aschenmoor. Als dritter Vorsitzender wurde Rainer Blome bestätigt. Neuer erster Gewässerwart wurde Olaf Klirsch, zweiter und dritter Gewässerwart sind Reiner Aschenmoor und Heino Aschenmoor.

Erneut das Vertrauen erhielten Kassenwart Siegfried Meentzen und dessen Vize Thomas Meentzen. Erster Hegewart bleibt Florian Hoffmann. „Wiederwahl“ hieß es auch für die Aufseher Rainer Bloome, Reiner Aschenmoor, Heino Aschenmoor, Herbert Sommerfeld, Daniel Brand und Stefan Sommerfeld. Als neue Aufseher wurden Dieter Reineke und Olaf Klirsch hinzugewählt. Neuer Arbeitsdienstleiter ist Alexander Gronwald.

Proklamiert wurden die Vereinsmeister 2016 und der Fischerkönig. Bei den Vollmitgliedern wurde Stefan Sommerfeld König. Den Vizetitel holte sich Klaus Kuraschinski. In der Jugendabteilung wurde Lukas Karl König, Vizekönig ist Arne Senkstarke. Als Vereinsmeister ließen sich Klaus Kuraschinski, Dieter Reineke und Jutta Reineke feiern.

Der neue Vorsitzende appellierte an die Mitarbeit aller bei den Arbeitseinsätzen. Zum Beispiel würden beim Beseitigen des sich explosionsartig vermehrenden Springkrauts alle Hände benötigt.

Die Reparatur des Mönch am Forellenteich habe für eine gute Wasserqualität gesorgt. 1000 Forellen wurden ausgesetzt. Kormorane wurden durch die Jäger vertrieben. Beim Abangeln wurde ein 70 Zentimeter langer Hecht gefangen. Nicht nur der „Wasserräuber“, sondern auch 350 Forellen wurden beim Hökermarkt geräuchert als Leckerbissen verkauft.

„Die Umgestaltung des Beckstedter Bachs haben wir in 2016 nicht beginnen können, denn es ergaben sich zeitliche und finanzielle Verzögerungen. Das Projekt wird aber in diesem Jahr umgesetzt“, so der Vorsitzende.