Wildeshausen - Zum Abschluss der Finalrunde des Minicups Niedersachsen hat Daniel Nerger vom Golfclub Wildeshauser Geest noch einmal aufhorchen lassen. Der Nachwuchsgolfer sicherte sich den Sieg in der Silberwertung des Wettbewerbs.
In der Turnierserie für die jüngsten Golfer behielt Nerger im 417 Spieler starken Teilnehmerfeld die Nerven. Unter den Siegern der drei Vorwettkämpfe stand auch der Wildeshauser, der somit die Qualifikation für die Finalrunde beim Golfclub St. Lorenz-Schöningen sicher hatte. Mit 53 Schlägen setzte sich Nerger in der Endausscheidung aller Regionalgruppensieger aus Niedersachsen durch. „Daniel hat im diesem Jahr fleißig trainiert“, sagte sein Trainer Rolf Musielski: „Er hat sich den Sieg hart verdient.“ Respektabel sei dabei, dass Nerger, der als Rechtshänder begann, mittlerweile auf einen Linkseisensatz umgestiegen ist.
„Das ist sicherlich ein weiteres Aushängeschild unserer guten Jugendarbeit“, lobte Vizepräsident Joe Könen: „Das Minicup-Finale Niedersachsen zu gewinnen, hat schon was. Besonders freut mich dieser gelungene Abschluss der Turnierserie, da der GC Wildeshauser Geest in diesem Jahr die Ehre hatte, eine der Regionalgruppen zu leiten.“
Jugendwart Michael Mertens und Trainer Rolf Musielski haben bereits alle Vorkehrungen für die Platzerlaubnis getroffen, die Daniel bei nächster Gelegenheit angehen wird. „Zum nächsten Turnier am 21. September in Lohne werden wir dann einen vorgabewirksamen Spieler mehr haben“, so Jugendwart Michael Mertens.
Auch im Friesland, bei der Turnierserie Bremen und Umzu, die dieses Mal bei Golfclub Wilhelmshaven-Friesland Station machte, zeigten sich die Wildeshauser Nachwuchsgolfer in guter Form. Gespielt wurden wie üblich 18 Loch. Der Platz war in gutem Zustand, etwas hügelig und sehr windig – also eine Herausforderung an alle Spieler.
Die Wildeshauser Golfer bewiesen bei den Sonderpreisen den präzisesten und den längsten Abschlag. So gewann Finn Lassen das „Nearest to the Pin“, den Schlag der am nähesten an der Fahne einer kurzen Spielbahn landete. Elias Könen siegte in der Kategorie „Longest Drive“. So wird der längste Abschlag auf dem Fairway einer langen Spielbahn bezeichnet.
