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NWZonline.de Sport

Eintracht startet Reise ins Ungewisse

25.07.2019

Frankfurt In der Woche vor dem Kaltstart in die Saison ging Eintracht Frankfurt auf Tauchstation. Die Trainingseinheiten waren plötzlich nicht mehr öffentlich, die Medientermine wurden auf ein Minimum reduziert. Vor dem Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde für die Europa League an diesem Donnerstag (19 Uhr/RTL Nitro) bei Flora Tallinn wollten sich die Hessen nicht mehr in die Karten schauen lassen. Schließlich sind nicht nur auf dem Platz derzeit noch einige Baustellen offen.

Die Reise in die über 1500 Kilometer Luftlinie entfernte estnische Hauptstadt ist deshalb auch eine Reise ins Ungewisse. Über den Leistungsstand der Mannschaft von Trainer Adi Hütter kann im Grunde nur gerätselt werden.

Denn obwohl die Eintracht nun als erster Bundesligist ein Pflichtspiel bestreiten muss, ist vor allem die Kaderplanung noch längst nicht abgeschlossen. Die geplanten Verpflichtungen der letztjährigen Leihspieler Kevin Trapp (Paris St. Germain) und Martin Hinteregger (FC Augsburg) werden immer mehr zu einem zähen Geduldsspiel, auch beim derzeit verletzten Sebastian Rode (Borussia Dortmund) gibt es keinen neuen Stand. Dazu kamen am Montag Gerüchte um eine geplante Rückholaktion von Kevin-Prince Boateng auf.

Die Rückkehr des „Prinzen“, 2017/18 der unumstrittene Anführer der gefeierten Pokal-Helden, in sein Königreich am Main wäre mindestens ein wichtiges Signal. Nach den Abgängen der Stürmerstars Luka Jovic (zu Real Madrid) und Sebastien Haller (zu West Ham United), die zusammen ein Volumen von rund 120 Millionen Euro umfassten, ist zwar die Kriegskasse der Eintracht prall gefüllt. Weil das aber auch andere Vereine wissen und möglichst viel von diesem Geld abknapsen möchten, tut sich der Club schwer auf dem Transfermarkt.

Die Spieler versuchen die äußeren Umstände allerdings auszublenden und sich ganz auf die bevorstehende Aufgabe gegen den estnischen Rekordchampion Tallinn zu konzentrieren. „Ich sehe uns gut aufgestellt“, beschied unter anderem Neuzugang Dominik Kohr knapp: „Es ist ja nicht so, dass wir plötzlich keine Stürmer mehr haben.“

Allerdings hält die erste Hürde auf dem „beinharten Weg“ (Hütter) durch die Europa-League-Qualifikation ihre Tücken bereit. Anders als die Eintracht steckt Tallinn mitten in der Saison, hat dabei 17 von 20 Spielen gewonnen. „Für Tallinn ist es das Spiel ihres Lebens. Sie spielen gegen ein Team, das letzte Saison im Halbfinale war“, sagte Stürmer Goncalo Paciencia. Auch er ist sich aber sicher: „Wir sind bereit.“

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