Frankfurt/Lemwerder - Die Leichathleten der SG akquinet Lemwerder haben am Wochenende beim Frankfurt-Marathon trotz starker Windböen mit guten Leistungen überzeugt. Silvia Muchow (Altersklasse 45), Brhane Tsegay (Männer Hauptklasse) und Helge Schweers (Altersklasse 50) hatten auf insgesamt 25 der 42,195 Kilometer mit Gegenwind zu kämpfen. Die Zeiten könnten sich dennoch sehen lassen, meinte Trainer Karl Spieler.

Silvia Muchow benötigte 3:31:01 Stunden. Sie belegte in der Wertung für die Deutsche Meisterschaft Platz zwölf in ihrer Altersklasse und Platz 91 in der Gesamtwertung der Frauen. Vier Wochen nach dem Bremen-Marathon habe sie ihre gute Form bestätigen können, meinte Trainer Karl Spieler. Seine Athletin sei überglücklich gewesen.

Brhane Tsegay lief die Strecke in 2:59:42 Stunden. Er habe bei Kilometer 30 dem Wind und seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen und deshalb des Öfteren gehen müssen, sagte Spieler. Das Ziel erreichte Spielers Schützling mit starken Krämpfen. Er belegte Platz 154 in seiner Altersklasse.

Helge Schweers riss die Strecke in 3:23:25 Stunden ab. Schweers hatte eine Endzeit von 3:08 Stunden angepeilt. „Er merkte aber nach der Hälfte der Strecke, dass sich an diesem Tag diese Zeit bei diesen Bedingungen nicht erreichen lässt“, sagte Spieler.

Mit seiner Körpergröße habe er dem Wind eine große Angriffsfläche geboten und sei von einer Böe fast von der Strecke gefegt worden. „Mit seinem 53. Platz in der Altersklasse 50 war er dennoch sehr zufrieden“, meinte Spieler.