Höltinghausen/Heidmark - In der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen hat der SV Höltinghausen eine erneute Auswärtsniederlage kassiert. Der SVH verlor am vergangenen Wochenende bei der HSG Heidmark mit 29:31. „Das war eine bittere Niederlage, weil wir uns für die kämpferische Leistung nicht belohnt haben“, so Höltinghausens Trainer Marvin Muche. Dabei war sein Team sehr gut in die Partie gestartet. Nach 14 Minuten hatte Emily Fischer für die Gäste auf 7:3 erhöht. „Leider haben wir gegen Ende der ersten Halbzeit das Spiel aus der Hand gegeben“, berichtet Muche. Zur Halbzeitpause lagen die Höltinghauserinnen mit 9:12 in Rückstand.

Aber die Gäste fingen sich wieder und waren nach 45 Minuten bis auf ein Tor (20:21) herangekommen. Doch mit dem Einläuten der Schlussviertelstunde zog die HSG davon. „Das war so eine Art Knackpunkt für uns“, meinte Muche in der Rückschau. Kurz vor Schluss, beim Stand von 30:29 versemmelte die HSG einen Siebenmeter. Der Abpraller landete beim Gegner, der dann den 31:29-Endstand markierte. „In dieser Partie haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben“, sagte Muche, der gegen die HSG auf Greta Menke und Elisa Fangmann verzichten musste.

Am Samstag, 11. November, geht es für den SV Höltinghausen gegen den TV Neerstedt. Anwurf der Begegnung ist um 18.30 Uhr.

SV Höltinghausen: Tabea Lampe, Reinke, Siemer - Lentz, Walter (2), Brockhaus, Felstermann (7), Wienken (5), Barske (6/3), Fischer (6/1), Stottmann (3), Vanessa Lampe, Ivankic.

Stephan Tönnies
Stephan Tönnies Redaktion Münsterland (Lokalsport)