Cloppenburg/Hörde - In der Dritten Liga West stehen die Volleyballerinnen des TV Cloppenburg an diesem Samstag, 19.30 Uhr, vor einem ganz heißen Tanz. Sie gastieren als Drittletzter beim Tabellenzweiten TV Hörde. Doch bereits im Vorfeld der Partie den Kopf in den Sand zu stecken, ist für die Cloppenburgerinnen um Coach Fabio Bartolone keine Lösung. „Sicherlich wartet auf uns eine schwere Aufgabe. Aber wir müssen auch mal bei einem Topteam punkten“, sagt er. Und die Qualitäten dafür, habe seine Mannschaft, so Bartolone weiter.
Individuelle Stärke
Allerdings müsse dafür alles passen. Dies weiß auch der erfahrene Trainer. „Wenn wir in Hörde punkten wollen, müssen wir uns mehr zutrauen und in den entscheidenden Momenten unsere individuelle Stärke ausspielen“, sagt Bartolone. Hoffnung macht ihm die Leistung seiner Mannschaft im dritten Satz gegen Bonn (1:3). „Wir müssen versuchen, genauso aufzutreten, wie in dem dritten Satz. Das muss unser Ziel sein“, so Bartolone.
Personalien
Den besagten dritten Satz gewann das Bartolone-Team am Ende mit 25:23. Personell ist bei den Cloppenburgerinnen alles im grünen Bereich. Bartolone kann nach der Rückkehr der Zuspielerinnen Jule Lampe und Mariia Petrenko wieder aus dem Vollen schöpfen.
Trotz Bestbesetzung müssen die Cloppenburgerinnen ein dickes Brett bohren. Bartolone weiß um die harte Nuss, die es zu knacken gilt. „Der TV Hörde ist sehr gut besetzt. Die Mannschaft verfügt über viel Erfahrung und ist eingespielt. Zudem macht der TV Hörde in seinem Spiel wenig Fehler“, sagt der Cloppenburger Coach. Damit hat er auch zugleich seiner Mannschaft ein wichtiges Erfolgsrezept mit auf den Weg gegeben. „Wenn wir punkten wollen, müssen wir ebenfalls wenig Fehler machen“, meint Bartolone.
