Die deutschen Fußball-Frauen haben bei der Weltmeisterschaft auch ihr drittes Vorrundenspiel gewonnen und als Gruppenerste das Viertelfinale erreicht. Ohne die formschwache Spielführerin Birgit Prinz setzte sich das Team von Bundestrainerin Silvia Neid in Mönchengladbach mit 4:2 (2:0) gegen Frankreich durch. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale trifft die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes am Samstag in Wolfsburg auf Japan.
SPORT Frauen-WM: Deutschland vs. Frankreich 4:2
Spielerin des Spiels: Inka Grings erzielte gegen Frankreich gleich zwei Treffer. Die Stürmerin traf zum 2:0 (32.) und per Elfmeter zum 3:1 (68.).
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Das Nationalteam Frankreichs vor der Partie. Die Französinnen hatten zuvor in der Gruppe A gegen Nigeria und Kanada gewonnen.
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Die deutschen Damen traten als Gruppenzweiter gegen Frankreich an.
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In der Startelf musste Bundestrainerin Silvia Neid ein paar Änderungen vornehmen...
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...Unter anderem saß Rekordnationalspielerin Birgit Prinz (l.) aus Formgründen auf der Bank.
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Für Prinz spielte Fatmire Bajramaj zu Beginn.
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Die Französinnen waren in der Partie in Mönchengladbach zunächst der erwartet schwerer Brocken.
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Für eine erste Erleichterung sorgte Kerstin Garefrekes mit ihrem Kopfballtor zum 1:0 (25.).
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Inka Grings und Frankreichs Laura Georges kämpfen um den Ball.
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Inka Grings und Kerstin Garefekes jubeln über das 2:0. Auch dieser Treffer fiel per Kopf.
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Hintertorkamera: Celia Okoyino da Mbabi (l.) jubelt nach dem Treffer zum 2:0 durch Inka Grings.
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Und die Torschützin zum 2:0: Inka Grings.
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Eine Vorentscheidung war das jedoch nicht. Die Französinnen verkürzten nach der Pause auf 1:2 (56.) durch Marie-Laure Delie.
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Selbst, als Deutschland einen Elfmeter bekommen hatte, blieb die Partie spannend. Celine Deville (r.) hatte Bajramaj brutal gefoult, Inka Grings (65.) anschließend sicher zum 3:1 verwandelt.
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Schiedsrichterin Kirsi Heikkinen (l.) blieb nach dem Foulspiel im Strafraum nichts anderes übrig, als Celine Deville Rot zu zeigen.
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Fatmire Bajramaj musste nach der Attacke übrigens behandelt werden, konnte aber weiterspielen.
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Louisa Necib (r.) behauptet den Ball gegen Lena Gössling.
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Simone Laudehr war gegen Frankreich wieder als Flankengeberin gefragt. Das Gegentor zum 2:3 (72.) durch Laura Georges konnte jedoch auch sie nicht verhindern.
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Bundestrainerin Silvia Neid war dennoch zufrieden, auch weil Celia Okoyino da Mbabi (89.) noch zum Endstand von 4:2 traf.
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