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NWZonline.de Sport

Freude bei Frenzel auf Weltcup in Chaux-Neuve

22.01.2016

Chaux–neuve /Köln Beim endlosen Warten auf Schnee träumte Eric Frenzel immer wieder von einem französischen Dorf mit 296 Einwohnern. „Bei uns macht ein Wort die Runde, das magisch klingt: Chaux-Neuve“, schrieb der Olympiasieger in seinem Internet-Blog, während die nordischen Kombinierer vergeblich auf einen Wettkampf hofften: „Jedes Mal, wenn es fällt, huscht ein leichtes Lächeln über die Gesichter.“

Am Samstag ist es soweit: Nach fünf Wochen Pause, zahlreichen Absagen und Verschiebungen findet am Sehnsuchtsort Chaux-Neuve endlich wieder ein Weltcup statt. „Die lange Pause war nicht ganz einfach zu verkraften. Uns erwartet quasi ein zweiter Weltcup-Auftakt“, sagt Bundestrainer Hermann Weinbuch und ist dennoch Optimist: „Da wir zu Beginn der Saison vorne mitgeredet haben, gehe ich davon aus, dass wir jetzt auch nicht so weit weg sein werden.“

Erst vier Wettbewerbe gab es in diesem Winter, dann machte das warme Wetter den Organisatoren in Klingenthal und Schonach einen Strich durch die Rechnung. Auch Chaux-Neuve musste um eine Woche nach hinten verschoben werden, dann endlich fiel der ersehnte Schnee. „Irgendwie ist es, als ob die Weltcupsaison jetzt erst beginnt“, schreibt Frenzel auf netzathleten.de: „Der Terminkalender ist nun voll.“

In Frankreich wird sich zeigen, wer die Pause am besten genutzt hat. Den letzten Weltcup vor der Unterbrechung gewann Frenzel (Oberwiesenthal), zuvor hatte auch Fabian Rießle (Breitnau) schon ganz oben auf dem Treppchen gestanden. Im Gesamtweltcup liegt allerdings Magnus Krog ganz vorne. Der Norweger könnte wohl am ehesten Frenzels historischen vierten Triumph im Gesamtweltcup in Folge verhindern, bislang ist dieses Kunststück noch keinem Kombinierer gelungen.

Frenzel, Rießle, Weltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf) und Co. hielten sich zuletzt mit Trainingswochen in Seefeld und Predazzo so fit wie möglich. Weinbuch bezeichnet diese Notlösung als einzig richtige Entscheidung. „Ich bin mit den läuferischen Leistungen der Mannschaft zufrieden. Die Form ist gut. Beim Springen konnten wir uns noch nicht merklich nach vorne arbeiten, dazu fehlten einfach die Wettkämpfe“, sagt der Bundestrainer.

Größter Gewinner der langen Pause ist ohnehin Schonach. Für den Ort im Schwarzwald hat die FIS einen ganz besonderen Ausweichtermin gefunden: Die 50. Auflage des Schwarzwaldpokals wird nun am 5./6. März ausgetragen, erstmals steigt damit das Weltcup-Finale auf der Langenwaldschanze und in den Loipen drumherum. „Das ist eine tolle Chance, die sich aus der Absage ergeben hat - das wertet den Schwarzwaldpokal noch einmal zusätzlich auf“, sagt DSV-Präsident Franz Steinle.

Ob Frenzel bei seinem Heimspiel erneut die große Kristallkugel in die Luft stemmen darf, bleibt abzuwarten. Derzeit liegt der 27-Jährige nur auf Rang vier, aus der Ruhe bringen lässt er sich aber nicht. Ganz im Gegenteil, das Zauberwort „Chaux-Neuve“ hat Frenzels Hunger so richtig geweckt. „Ich freue mich darauf, das gute Training endlich im Wettkampf umsetzen zu können“, so Frenzel: „Ich bin bereit für den zweiten Start des Weltcupwinters.“

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